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FX.co ★ Worauf sollte man sich am 3. Juli konzentrieren? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man sich am 3. Juli konzentrieren? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Aufschlüsselung makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man sich am 3. Juli konzentrieren? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Freitag sind keine makroökonomischen Veröffentlichungen geplant. Heute ist in den Vereinigten Staaten Independence Day, weshalb der Nonfarm Payrolls Report und die Arbeitslosenquote bereits gestern statt heute veröffentlicht wurden. Infolgedessen bleiben US-Banken und -Börsen heute geschlossen, und auch während der europäischen Sitzung werden keine wichtigen Ereignisse erwartet. Daher werden den Tradern im Tagesverlauf keine relevanten Daten zur Verfügung stehen, auf die sie reagieren könnten.

Aufschlüsselung der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man sich am 3. Juli konzentrieren? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den fundamentalen Ereignissen am Freitag ist vor allem eine Rede der EZB-Präsidentin Christine Lagarde zu nennen. Allerdings haben in dieser Woche bereits Reden von Christine Lagarde, Kevin Warsh und Andrew Bailey stattgefunden, ohne dass dem Markt grundlegend neue Informationen geliefert wurden. Die Bank of England rechnet damit, dass sich die Inflation im Jahr 2027 verlangsamt, die Federal Reserve verfolgt das Ziel, die Inflation wieder auf 2 % zu senken, doch Kevin Warsh nannte keine konkreten Maßnahmen, Christine Lagarde blieb bei ihrem vorsichtigen Kurs, und die Inflation in der EU ist im Juni zurückgegangen. Unter den aktuellen Bedingungen könnte somit nur die Federal Reserve eine weitere Straffung der Geldpolitik in Erwägung ziehen, doch dieser Faktor ist vom Markt bereits eingepreist.

Der geopolitische Hintergrund bleibt stabil „mäßig positiv“. Iran und die Vereinigten Staaten haben aus der Ferne ein Abkommen unterzeichnet, doch zahlreiche wichtige Fragen sind weiterhin ungeklärt, darunter die „Atomfrage“, der Krieg zwischen Libanon und Israel sowie der Status der Straße von Hormus. Theoretisch könnte der Markt weiterhin eine erneute Eskalation zu einem umfassenden Krieg befürchten, doch dies reicht offensichtlich nicht aus, damit der Dollar weiter nennenswert an Attraktivität gewinnt. Schließlich befinden sich Teheran und Washington nach wie vor auf einem Weg in Richtung Entspannung, und die Verhandlungen dauern an, auch wenn niemand erwartet, dass sie schnell oder einfach verlaufen werden.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am letzten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare eine Pause einlegen und in eine relativ ruhige Sitzung übergehen. Der Euro kann im Bereich von 1,1420–1,1432 gehandelt werden, während das britische Pfund ausgehend von den Niveaus 1,3319–1,3331 und 1,3380–1,3386 gehandelt werden kann. Starke Bewegungen und hohe Volatilität sind heute nicht zu erwarten.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Ausbildung (Abpraller oder Ausbruch) benötigt wird. Je schneller die Ausbildung, desto stärker das Signal.
  2. Wenn zuvor rund um ein Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Verlusttrades eröffnet wurden, sollten sämtliche weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder überhaupt keine Signale generieren. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten MACD-Signale nur bei starker Volatilität und einem bestätigten Trend gehandelt werden, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal untermauert ist.
  5. Befinden sich zwei Niveaus sehr nahe beieinander (5–20 Punkte), sollten sie als eine einzige Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Punkten in die erwartete Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was in den Charts dargestellt ist:

  • Unterstützungs- und Widerstandsbereiche (Preisniveaus/Zonen) – Niveaus, die als Kursziele für Kauf-/Verkaufspositionen oder als Signalquellen dienen.
  • Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
  • MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie, ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
  • Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können Wechselkursbewegungen stark beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt oder Positionen sollten geschlossen werden, um scharfe Gegenbewegungen zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst machen, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein angemessenes Risikomanagement sind entscheidend für einen nachhaltigen Handelserfolg.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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