logo

FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 6. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 6. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Handelsanalyse für Freitag:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 6. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Am Freitag konnte das GBP/USD-Paar seine Aufwärtsbewegung nicht fortsetzen; der Kurs blieb jedoch oberhalb des Bereichs von 1,3319–1,3331, was die Erwartungen einer weiteren Aufwertung in naher Zukunft stützt. In der vergangenen Woche hatte die britische Währung abgesehen vom U.S. Nonfarm Payrolls-Bericht keine starken Gründe für ein Wachstum. Allerdings handelt es sich dabei nur um einen einzelnen Tag, während das Pfund bereits seit zwei Wochen steigt. Wir sind der Ansicht, dass diese Bewegung vollkommen gerechtfertigt ist und sich fortsetzen sollte, da der U.S. Dollar zuvor ohne klare Gründe aufgewertet hatte. Im Grunde ignoriert der Markt weiterhin die Tatsache, dass der Konflikt im Nahen Osten beendet ist und die Federal Reserve lediglich ihre Absicht signalisiert hat, den Leitzins bis zum Jahresende anzuheben. Ob dies unter Kevin Warsh geschieht, während Donald Trump den Druck auf die Fed erneuert, ist äußerst fraglich. Der jüngste Arbeitsmarktbericht deutet darauf hin, dass die Fed wohl von einer Straffung der Geldpolitik absehen wird, da sie im vergangenen Jahr durch eine Senkung des Leitzinses den Arbeitsmarkt aktiv stimuliert hat. Somit hat der Dollar seine bullischen Faktoren bereits seit Langem ausgespielt.

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 6. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Im 5-Minuten-Chart wurde am Freitag nur ein einziges Handelssignal generiert. Zu Beginn der europäischen Handelssitzung prallte der Kurs von der Zone 1,3380–1,3386 nach unten ab, was einen Rückgang um 15 Pips auslöste. Diese 15 Pips konnten sich unerfahrene Trader sichern.

Wie man am Montag handelt:

Im Stunden-Chart setzt das GBP/USD-Paar seinen Aufwärtstrend fort, der jedoch korrektiver Natur ist. Der Konflikt im Nahen Osten ist, falls er nicht vollständig beendet ist, aktuell zumindest unterbrochen, und die Fed hat bislang nur eine mögliche Zinserhöhung bis zum Jahresende in Aussicht gestellt, die unter Umständen gar nicht umgesetzt wird. Unserer Einschätzung nach verfügt der US-Dollar derzeit weder aus fundamentaler noch aus geopolitischer Sicht über zusätzliche Gründe für weiteres Wachstum. Daher könnte der Anstieg des britischen Pfunds anhalten.

Am Montag können unerfahrene Trader Short-Positionen in Erwägung ziehen, falls sich der Kurs unterhalb der Zone 1,3319–1,3331 festigt, mit einem Kursziel bei 1,3259–1,3267. Ein Abprall von der Zone 1,3319–1,3331 eröffnet hingegen die Möglichkeit für Long-Positionen mit Zielen bei 1,3380–1,3386.

Im 5-Minuten-Chart kann derzeit an den folgenden Niveaus gehandelt werden: 1,3043, 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695. Für Montag sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse angesetzt, während in den USA der ISM Services PMI veröffentlicht wird, was ein bedeutendes Ereignis darstellt.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit es in Anspruch nimmt, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund falscher Signale zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten anschließende Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale erzeugen. Technische Niveaus können in diesem Fall an Relevanz verlieren.
  4. Im Stunden-Chart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) der Unterstützung und des Widerstands dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen von Signalen.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung verdeutlichen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung des Währungspaars erheblich beeinflussen. Zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzlichen Umkehrbewegungen entgegen dem vorangegangenen Trend aus dem Weg zu gehen.

Einsteiger im Forex-Markt sollten daran denken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein konsequentes Risikomanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
Go to the articles list Go to this author's articles Open trading account