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FX.co ★ Handelsempfehlungen und Analyse für EUR/USD am 7. Juli. Ein langweiliger Montag

Handelsempfehlungen und Analyse für EUR/USD am 7. Juli. Ein langweiliger Montag

EUR/USD Analyse 5M

Handelsempfehlungen und Analyse für EUR/USD am 7. Juli. Ein langweiliger Montag

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Montag nur mikroskopisches Wachstum und eine minimale Volatilität. Dies ist vor allem auf das völlige Fehlen wichtiger Ereignisse im Wirtschaftskalender zurückzuführen. Zwar war der ISM Services PMI ein bedeutender Indikator, doch er hatte keinen nennenswerten Einfluss auf den Markt. Der Juni-Wert des Berichts entsprach vollständig den Prognosen der Experten, sodass es praktisch keinen Anlass für eine Reaktion gab. Die Geschäftstätigkeit im Dienstleistungssektor bleibt auf einem recht hohen Niveau; die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtet sich jedoch weiterhin auf die Perspektiven der Geldpolitik der Federal Reserve. Da der Markt bis zum Jahresende weiterhin mit mehreren Runden einer Straffung der Geldpolitik rechnet, kann der Euro derzeit höchstens auf eine Korrektur hoffen. Der Euro befindet sich bereits seit vollen zwei Wochen in einer Aufwärtsbewegung und hat in dieser Zeit nicht einmal die Senkou-Span-B-Linie durchbrechen können. Daher bleibt der langfristige Trend trotz des lokalen Aufwärtstrends abwärtsgerichtet.

Aus technischer Sicht setzt sich der Aufwärtstrend fort, doch nach zehn Tagen des Anstiegs notiert der Kurs immer noch unterhalb der Senkou-Span-B-Linie, was viel über die aktuelle Stärke der Bullen aussagt. Sollte die Senkou-Span-B-Linie durchbrochen werden, würde dies den Euro zumindest leicht unterstützen. Ein Kursrückgang und eine anschließende Konsolidierung unterhalb der Trendlinie würden dagegen die Bären wieder auf den Plan rufen. Das aktuelle technische Bild stellt sich jedoch eher als Korrektur dar, nach deren Abschluss sich der übergeordnete Trend fortsetzen dürfte.

Im 5-Minuten-Chart bewegte sich der Kurs am Montag nahezu den gesamten Tag über in der Spanne von 1,1417–1,1433 und konnte sich erst zum Tagesende darüber festsetzen. Damit bot sich den Tradern die Möglichkeit, am späten Abend Long-Positionen zu eröffnen, die ohne Weiteres auf den Dienstag übertragen werden können. Das nächste Ziel für den Euro ist die Senkou-Span-B-Linie, die sich auf dem Niveau von 1,1474 befindet.

COT-Report

Handelsempfehlungen und Analyse für EUR/USD am 7. Juli. Ein langweiliger Montag

Der jüngste COT-Bericht ist auf den 30. Juni datiert. Die Darstellung im Wochenzeitrahmen zeigt, dass die Netto-Position der Non-commercial Trader zwar weiterhin „bullish“ ist, sich jedoch aufgrund geopolitischer Ereignisse deutlich verringert hat. In den vergangenen Monaten haben Trader die europäische Währung zugunsten des US-Dollars abgestoßen. Trumps Politik hat sich nicht verändert, dennoch fungiert der Dollar bereits seit einiger Zeit als „Reservewährung“. Dieser Prozess könnte jedoch bereits ausgereizt sein.

Wir sehen nach wie vor keine fundamentalen Faktoren, die eine Stärkung des Euro unterstützen würden, während es durchaus ausreichende Faktoren für einen Rückgang des US-Dollars gibt. Der Krieg im Nahen Osten hat den Dollar vorübergehend extrem attraktiv gemacht, aber sobald die „Haltbarkeit“ dieses Faktors abläuft, dürfte sich alles wieder normalisieren. Möglicherweise ist dieser Effekt bereits verpufft. Langfristig könnte der Euro auf etwa 1,08 US-Dollar (die Trendlinie) fallen, doch der Aufwärtstrend bliebe weiterhin intakt. In den vergangenen Monaten hat der Anstieg des Dollars das Währungspaar nicht in die Nähe dieser Linie gebracht.

Die Lage der roten und blauen Linien im Indikator deutet auf ein Kräftegleichgewicht zwischen Bullen und Bären hin. In der letzten Berichtswoche sank die Zahl der Long-Positionen der Gruppe „Non-commercial“ um 11.700, während die Zahl der Short-Positionen um 17.400 zunahm. Folglich verringerte sich die Netto-Position im Wochenverlauf um 29.100 Kontrakte.

EUR/USD Analyse 1H

Handelsempfehlungen und Analyse für EUR/USD am 7. Juli. Ein langweiliger Montag

Im Stundenchart setzt sich innerhalb eines zweimonatigen Abwärtstrends ein korrigierender Aufwärtstrend fort. Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt, doch betrachten wir weder die anhaltenden Angriffe zwischen Iran und den USA noch die Unsicherheit in den Verhandlungen und den Erfolgsaussichten möglicher Vereinbarungen als ausreichende Grundlage für eine weitere Stärkung des Dollars. Die Fed hat die US‑Währung vor drei Wochen unterstützt, doch gleichzeitig ignoriert der Markt alle Faktoren, die für den Euro sprechen.

Für den 7. Juli heben wir die folgenden Handelssignifikanzniveaus hervor: 1,1234, 1,1274, 1,1362, 1,1433, 1,1536–1,1542, 1,1585, 1,1657–1,1666, 1,1750–1,1760, 1,1786, 1,1830–1,1837 sowie die Senkou‑Span‑B‑Linie (1,1474) und den Kijun‑sen (1,1418). Die Linien des Ichimoku‑Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung der Handelssignale berücksichtigt werden sollte. Denken Sie daran, einen Stop‑Loss auf Break-even nachzuziehen, sobald sich der Preis 15 Pips in die richtige Richtung bewegt. Dies schützt vor möglichen Verlusten, falls sich das Signal als falsch herausstellt.

Am Dienstag wird der interessanteste Termin der Veröffentlichung der deutschen Industrieproduktionsdaten sein, von denen jedoch keine starke Reaktion erwartet wird. Insgesamt dürfte die laufende Woche in makroökonomischer und fundamentaler Hinsicht sehr ruhig verlaufen, weshalb wir nicht mit nennenswerten Kursbewegungen rechnen.

Handelsempfehlungen:

Heute können Trader Short‑Positionen mit Ziel 1,1362 in Betracht ziehen, falls sich der Kurs unterhalb der Trendlinie festigt. Long‑Positionen können nach einem Abprall aus dem Bereich von 1,1417–1,1433 mit Kurszielen bei 1,1474 und 1,1536–1,1542 unterstützt werden.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

  • Unterstützungs- und Widerstandsniveaus (Support/Resistance) sind als dicke rote Linien dargestellt, an denen eine Bewegung auslaufen kann. Sie sind keine unmittelbaren Quellen für Handelssignale.
  • Die Kijun‑sen‑ und Senkou‑Span‑B‑Linien sind Ichimoku‑Indikatorlinien, die aus dem 4‑Stunden‑Chart in den Stundenchart übertragen wurden. Sie gelten als starke Linien.
  • Extremniveaus sind als dünne rote Linien markiert, an denen der Kurs zuvor abgeprallt ist. Sie dienen als Quellen für Handelssignale.
  • Gelbe Linien stellen Trendlinien, Trendkanäle und andere technische Formationen dar.
  • Indikator 1 in den COT‑Charts zeigt die Nettoposition jeder Händlerkategorie an.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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