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FX.co ★ Intraday-Strategien für Anfänger im Handel am 8. Juli

Intraday-Strategien für Anfänger im Handel am 8. Juli

Der Dollar hat nach den jüngsten Nachrichten aus dem Nahen Osten erneut an Bedeutung gewonnen.

Gestern legte der US‑Dollar im Wert zu, nachdem sich die Spannungen in der Region um die Straße von Hormus deutlich verschärft hatten. Auslöser waren Militärschläge der USA als Reaktion auf Irans Angriff auf drei Handelsschiffe, die diese strategisch wichtige Seewegverbindung passierten. Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass ein erheblicher Teil der weltweiten Ölversorgung durch die Straße von Hormus transportiert wird; jede Eskalation dort erhöht daher sofort das Risiko von Lieferunterbrechungen und treibt Anleger in sichere Häfen. Der Dollar dient traditionell als vorrangiger Zufluchtsort in Zeiten geopolitischer Spannungen, was seine Aufwertung erklärt.

Diese Situation wirkt sich ungünstig auf den Euro aus. Die gestiegene Nachfrage nach Sicherheit zieht Kapital aus risikoreicheren Anlagen ab und setzt das Währungspaar EUR/USD unter Druck, da die geopolitische Prämie im Dollar steigt. Das Pfund teilt dieses Schicksal – im Zuge der Flucht aus Risikoanlagen gerät auch GBP/USD unter Druck, zumal das Vereinigte Königreich als Nettoimporteur von Energieträgern besonders anfällig für Ölpreisspitzen ist.

Heute haben Euro-Käufer nur wenig, worauf sie sich stützen können, da keine wichtigen Fundamentaldaten anstehen. Lediglich eine Rede des Präsidenten der Bundesbank, Joachim Nagel, ist geplant. Seine Aussagen könnten ein Schlüsselfaktor für die kurzfristige Entwicklung des Euro werden. Angesichts seiner früheren Stellungnahmen werden Investoren genau darauf achten, ob sich Anzeichen für einen Kurswechsel in der Rhetorik oder Hinweise auf eine möglicherweise lockerere Politik der Europäischen Zentralbank erkennen lassen. Umgekehrt könnte eine vorsichtige Haltung Nagels als Signal gewertet werden, dass sich der Zyklus geldpolitischer Straffung seinem Ende nähert. Dies könnte den Euro schwächen, insbesondere wenn andere Zentralbanken ihre Zinsen weiter anheben.

Für das Pfund stehen heute im Vereinigten Königreich keine Veröffentlichungen an, sodass es ausreichend Gelegenheit gibt, sich von dem gestrigen Rückgang zu erholen. Das Ausbleiben neuer Konjunkturdaten aus Großbritannien versetzt die Währung in einen Zustand der Unsicherheit, doch in Ermangelung negativer Nachrichten oder unerwarteter Ereignisse könnten technische Faktoren und die allgemeine Marktstimmung eine Aufwärtskorrektur unterstützen. Händler dürften sich auf frühere Unterstützungs- und Widerstandszonen konzentrieren; gelingt es dem Pfund, jüngste Hochs zu überwinden, könnte dies auf weiteres Aufwärtspotenzial hindeuten.

Wenn die Daten mit den Erwartungen der Volkswirte übereinstimmen, bietet sich am ehesten der Einsatz einer Mean‑Reversion‑Strategie an. Fallen die Daten hingegen deutlich besser oder schlechter aus als erwartet, wäre es sinnvoller, eine Momentum‑Strategie zu nutzen.

Momentum-Strategie (für Ausbrüche):

Für das Währungspaar EUR/USD:

  • Kauf bei einem Ausbruch über 1,1429, was einen Anstieg des Euro in Richtung 1,1457 und 1,1486 nach sich ziehen könnte.
  • Verkauf bei einem Ausbruch unter 1,1400, was einen Rückgang des Euro in Richtung 1,1385 und 1,1365 auslösen könnte.

Für das Währungspaar GBP/USD:

  • Kauf bei einem Ausbruch über 1,3365, was einen Anstieg des Pfunds in Richtung 1,3398 und 1,3432 ermöglichen könnte.
  • Verkauf bei einem Ausbruch unter 1,3340, was einen Rückgang des Pfunds in Richtung 1,3320 und 1,3290 nach sich ziehen könnte.

Für das Währungspaar USD/JPY:

  • Kauf bei einem Ausbruch über 162,34, was einen Anstieg des Dollars in Richtung 162,64 und 162,92 bewirken könnte.
  • Verkauf bei einem Ausbruch unter 162,10, was zu Dollar-Verkäufen in Richtung 161,83 und 161,40 führen könnte.

Mean-Reversion-Strategie (für Rückläufe):

Intraday-Strategien für Anfänger im Handel am 8. Juli

Für das Währungspaar EUR/USD:

  • Verkaufen in Erwägung ziehen, nachdem ein Ausbruch über 1,1424 scheitert und der Kurs wieder unter dieses Niveau fällt.
  • Kaufen in Erwägung ziehen, nachdem ein Ausbruch unter 1,1398 scheitert und der Kurs zu diesem Niveau zurückkehrt.
Intraday-Strategien für Anfänger im Handel am 8. Juli

Für das Währungspaar GBP/USD:

  • Nach einem gescheiterten Ausbruch über 1,3365 bei einer Rückkehr unter dieses Niveau nach Verkaufsmöglichkeiten suchen.
  • Nach einem gescheiterten Ausbruch unter 1,3341 bei einer Rückkehr auf dieses Niveau nach Kaufmöglichkeiten suchen.
Intraday-Strategien für Anfänger im Handel am 8. Juli

Für das Währungspaar AUD/USD:

  • Verkauf in Betracht ziehen, wenn ein Ausbruch über 0,6955 scheitert und der Kurs wieder unter dieses Niveau fällt.
  • Kauf in Betracht ziehen, wenn ein Ausbruch unter 0,6928 scheitert und der Kurs zu diesem Niveau zurückkehrt.
Intraday-Strategien für Anfänger im Handel am 8. Juli

Für das Währungspaar USD/CAD:

  • Verkauf in Erwägung ziehen, nachdem ein Ausbruch über 1,4208 scheitert und der Kurs wieder unter dieses Niveau fällt.
  • Kauf in Erwägung ziehen, nachdem ein Ausbruch unter 1,4177 scheitert und der Kurs zu diesem Niveau zurückkehrt.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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