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FX.co ★ Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 9. Juli

Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 9. Juli

Es scheint, dass die Händler Trump und seinen Drohungen keinen Glauben mehr schenken und keine Angst vor einer neuen Eskalation im Nahen Osten haben. Dafür spricht, dass Euro und Pfund gestern zulegen konnten und die Angriffe zwischen den USA und Iran weitgehend ignorierten.

Höchstwahrscheinlich war das Protokoll der letzten Sitzung der Federal Reserve das wichtigste Signal für den Anstieg. Zwar wurden Hinweise auf mögliche weitere Lockerungsmaßnahmen der Geldpolitik entfernt, doch die Entscheidung, den Leitzins im Korridor von 3,50–3,75 % zu belassen, wurde einstimmig getroffen – alle zwölf stimmberechtigten Mitglieder stimmten für eine Pause. Zudem wiesen mehrere Notenbanker darauf hin, dass es bereits Argumente für eine Zinserhöhung gebe, auch wenn sie sich diesmal für eine abwartende Haltung entschieden.

Die Inflation liegt weiterhin über dem Zielwert von 2 %. Der Ausschuss führt dies auf Zölle, hohe Energiekosten, Spannungen im Nahen Osten – einschließlich eines möglichen Verschlusses der Straße von Hormus – sowie auf eine gestiegene Nachfrage infolge umfangreicher Investitionen in künstliche Intelligenz zurück.

Der heutige Tag verspricht für die Finanzmärkte, insbesondere in Europa, ereignisreich zu werden. In der ersten Tageshälfte richtet sich die Aufmerksamkeit der Händler auf die Veröffentlichung der Daten zur deutschen Handelsbilanz. Dieser Indikator ist entscheidend für die Beurteilung des Zustands der größten Volkswirtschaft der Eurozone und kann den Wechselkurs des Euro maßgeblich beeinflussen. Fällt die Handelsbilanz positiv aus und wird dies bestätigt, dürfte dies die europäische Gemeinschaftswährung stärken.

Parallel zu den deutschen Daten wird auch der Bericht der Europäischen Zentralbank zur letzten geldpolitischen Sitzung veröffentlicht. Zur Erinnerung: Die Zentralbank hatte sich für eine weitere Zinserhöhung entschieden. Dieser Schritt, der der Bekämpfung der Inflation dienen soll, dürfte theoretisch zur Aufwertung des Euro beitragen. Höhere Zinsen machen Anlagen in europäischen Vermögenswerten für Händler attraktiver und können so die Nachfrage nach dem Euro erhöhen.

Ein weiterer zu beachtender Faktor ist die Tagung der Eurogruppe. Die Diskussion aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen und die Abstimmung der Politiken zwischen den Mitgliedstaaten der Eurozone könnten die Volatilität an den Märkten zusätzlich erhöhen.

Was das Pfund betrifft, so sind für das Vereinigte Königreich heute keine neuen Konjunkturdaten vorgesehen. Das Ausbleiben frischer Informationen aus London schafft ein Informationsvakuum, in dem sich Händler an vergangenen Trends und Erwartungen orientieren. Dies könnte dazu führen, dass sich das Währungspaar innerhalb etablierter Muster bewegt, gestützt durch eine marktgetriebene Trägheit in Richtung Aufwärtsbewegung.

Sollten die Daten im Rahmen der Erwartungen der Ökonomen liegen, empfiehlt es sich, nach der Mean Reversion-Strategie zu handeln. Fallen die Daten hingegen deutlich besser oder schlechter aus als erwartet, bietet sich die Anwendung der Momentum-Strategie an.

Momentum-Strategie (Breakout):

Für das Währungspaar EUR/USD

Kauf bei einem Ausbruch über 1,1429, was einen Anstieg des Euro in den Bereich von etwa 1,1457 und 1,1486 nach sich ziehen könnte;

Verkauf bei einem Ausbruch unter 1,1400, was zu einem Rückgang des Euro in den Bereich von etwa 1,1385 und 1,1365 führen könnte;

Für das Währungspaar GBP/USD

Kauf bei einem Ausbruch über 1,3406, was einen Anstieg des Pfunds in den Bereich von etwa 1,3432 und 1,3462 nach sich ziehen könnte;

Verkauf bei einem Ausbruch unter 1,3380, was zu einem Rückgang des Pfunds in den Bereich von etwa 1,3340 und 1,3320 führen könnte;

Für das Währungspaar USD/JPY

Kauf bei einem Ausbruch über 162,55, was einen Anstieg des Dollars in den Bereich von etwa 162,92 und 163,20 nach sich ziehen könnte;

Verkauf bei einem Ausbruch unter 162,35, was zu Abgaben beim Dollar bis in den Bereich von etwa 162,05 und 161,80 führen könnte;

Mean Reversion-Strategie (Retracement):

Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 9. Juli

Für das Währungspaar EUR/USD

Erwägen Sie Short-Positionen nach einem gescheiterten Ausbruch über 1,1437, wenn der Kurs wieder unter dieses Niveau zurückkehrt;

Erwägen Sie Long-Positionen nach einem gescheiterten Ausbruch unter 1,1415, wenn der Kurs auf dieses Niveau zurückkehrt;

Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 9. Juli

Für das Währungspaar GBP/USD

Suchen Sie nach Short-Positionen nach einem fehlgeschlagenen Ausbruch unter 1,3405, wenn der Kurs wieder unter dieses Niveau fällt;

Suchen Sie nach Long-Positionen nach einem fehlgeschlagenen Ausbruch unter 1,3379, wenn der Kurs wieder zu diesem Niveau zurückkehrt;

Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 9. Juli

Für das Währungspaar AUD/USD

Nach Short-Positionen suchen, wenn ein Ausbruch unter 0,6947 scheitert und der Kurs anschließend wieder unter dieses Niveau fällt;

Nach Long-Positionen suchen, wenn ein Ausbruch unter 0,6925 scheitert und der Kurs anschließend zu diesem Niveau zurückkehrt;

Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 9. Juli

Für das Währungspaar USD/CAD

Suchen Sie nach Short-Positionen nach einem erfolglosen Ausbruch unter 1,4176 mit einer anschließenden Rückkehr unter dieses Niveau;

Suchen Sie nach Long-Positionen nach einem erfolglosen Ausbruch unter 1,4155 mit einer anschließenden Rückkehr zu diesem Niveau;

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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