Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Preistest bei 162,64 fiel mit einem deutlichen Anstieg des MACD-Indikators über die Null-Linie zusammen, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht gekauft.
Die gestrige Uneinigkeit innerhalb der Federal Reserve über den künftigen Kurs der Zinspolitik führte zu einer leichten Abschwächung des US-Dollars gegenüber dem Yen. Obwohl mehrere Notenbankvertreter ausdrücklich darauf hinwiesen, dass sie bereits Argumente für eine Straffung sehen und einer Zinserhöhung zustimmen würden, falls die Inflation hoch bleibt, sprach sich die Mehrheit für einen vorsichtigeren Ansatz in der Geldpolitik aus. Zudem kursierten am Markt Spekulationen, die Bank of Japan könne das Tempo der Zinserhöhungen beschleunigen und den Leitzins letztlich auf über 2 % anheben, um die Inflation zu zähmen. Dies wirkt sich ebenfalls positiv auf den Yen aus, der zuletzt in der Nähe von Mehrjahrestiefs gegenüber dem US-Dollar gehandelt wurde. Ohne direktes Eingreifen der Zentralbank ist jedoch mit einer größeren Abwärtswelle im USD/JPY zu rechnen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, heute USD/JPY bei einem Einstiegskurs um 162,47 zu kaufen (grüne Linie im Chart) und peile eine Bewegung bis 162,84 an (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 162,84 plane ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Am sinnvollsten ist es, nach Korrekturen und deutlichen Rücksetzern bei USD/JPY wieder in Long-Positionen einzusteigen. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs 162,28 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzt und eine Aufwärtswende am Markt begünstigt. Es ist dann mit einem Anstieg zu den Widerstandsniveaus 162,47 und 162,84 zu rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, heute USD/JPY erst nach einem Bruch des Niveaus von 162,28 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer liegt bei 161,93. Dort plane ich, meine Short-Positionen zu schließen und sofort Käufe in die Gegenrichtung zu tätigen (ich rechne mit einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Verkäufer können jederzeit wieder auftreten; es braucht lediglich einen entsprechenden Hinweis der Zentralbank. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs 162,47 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzt und eine Abwärtswende am Markt begünstigt. Es ist dann mit einem Rückgang zu den Niveaus 162,28 und 161,93 zu rechnen.

Was das Chart zeigt:
- Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments dar;
- Die dicke grüne Linie ist der geschätzte Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden sollten, da eine weitere Aufwärtsbewegung über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie ist der Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Die dicke rote Linie ist der geschätzte Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden sollten, da eine weitere Abwärtsbewegung unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Der MACD-Indikator. Es ist wichtig, Marktein- und -ausstiege auf überkauften und überverkauften Zonen zu basieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung bedeutender fundamentaler Konjunktur- und Wirtschaftsdaten ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan erforderlich, ähnlich dem, den ich oben vorgestellt habe. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine Verluststrategie.
