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FX.co ★ WTI: Analyse und Ausblick. Trumps Behauptung, Iran wolle ein Abkommen, dämpft die Marktsorgen

WTI: Analyse und Ausblick. Trumps Behauptung, Iran wolle ein Abkommen, dämpft die Marktsorgen

WTI: Analyse und Ausblick. Trumps Behauptung, Iran wolle ein Abkommen, dämpft die Marktsorgen

West Texas Intermediate (WTI) – die US-Benchmark-Ölsorte – hat sich am 9-Tage-EMA stabilisiert, nachdem widersprüchliche Signale aus Washington und Teheran eingegangen sind. Derzeit notiert der Preis bei rund 71,50 US-Dollar und versucht, dieses Niveau zu halten, während die Märkte auf weitere Nachrichten zur Krise im Nahen Osten warten.

Die geopolitischen Spannungen haben sich in dieser Woche erneut verschärft, nachdem US-Streitkräfte Vergeltungsschläge gegen Iran durchgeführt hatten, als Reaktion auf Teherans Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Iran reagierte mit Angriffen auf Einrichtungen, die mit US-Streitkräften in Bahrain und Kuwait in Verbindung stehen. Am Mittwoch kündigte US-Präsident Donald Trump das Ende einer bestehenden Waffenruhe an, was die Ölpreise in der ersten Wochenhälfte nach oben trieb.

Die Sorgen an den Märkten ließen jedoch wieder etwas nach, nachdem Trump am Donnerstag erklärte, Iran habe die USA um diplomatische Gespräche zur Deeskalation des Konflikts gebeten. Ein Vertreter der US-Regierung bestätigte zudem die Einhaltung eines Memorandum of Understanding mit Iran.

Diese Faktoren, zusammen mit der Entscheidung von OPEC+, die Ziel-Fördermengen weiter anzuheben, könnten das Aufwärtspotenzial der Ölpreise begrenzen und Händler vorsichtiger bei neuen Kaufpositionen werden lassen.

Zu Wochenbeginn meldete die US Energy Information Administration (EIA) für die Woche bis zum 3. Juli einen unerwarteten Aufbau der Rohölbestände – den ersten Anstieg seit 11 Wochen. Die kommerziellen Lagerbestände stiegen um 2,998 Millionen Barrel und lagen damit deutlich über den Erwartungen der Analysten, was zusätzlichen Abwärtsdruck auf die Ölpreise ausübte.

Aus technischer Sicht versucht Öl, sich über dem 9-Tage-EMA zu halten, doch die Wahrscheinlichkeit spricht eher für einen Rückgang, da die Momentum-Oszillatoren im negativen Bereich liegen und damit den Vorteil der Bären bestätigen. Die nächste Unterstützung liegt am runden Niveau von 69,00 US-Dollar, gefolgt vom Julitief in der Nähe von 66,90 US-Dollar.

Auf der Oberseite stellt die 200-Tage-SMA den entscheidenden Widerstand dar; ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Bullen die Chance geben, die Preise weiter nach oben zu treiben.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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