logo

FX.co ★ EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger für den 10. Juli (US-Session)

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger für den 10. Juli (US-Session)

Handelsrückblick und Empfehlungen für den Handel mit dem Euro

Der Test der Marke von 1,1436 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht verkauft.

Der Euro startet in die zweite Tageshälfte ohne Unterstützung durch US-Konjunkturdaten, da weder wichtige Veröffentlichungen noch Reden von Federal-Reserve-Vertretern auf dem Kalender stehen. Normalerweise prägen solche Ereignisse die Zinserwartungen und bestimmen damit die Richtung des US-Dollars. In ihrer Abwesenheit verlagert sich der Fokus des Marktes jedoch auf geopolitische Entwicklungen.

Die Lage im Nahen Osten und mögliche unerwartete Äußerungen von Donald Trump dürften die entscheidenden Faktoren sein, die zum Wochenschluss für Marktvolatilität sorgen und das Kräfteverhältnis im Währungspaar Euro–Dollar beeinflussen können. Solange die relative Ruhe anhält, dürfte die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen hoch bleiben, was das Aufwärtspotenzial des Euro begrenzt.

Damit der Euro die Initiative zurückgewinnen kann, wäre entweder eine spürbare Verbesserung des geopolitischen Umfelds oder Entwicklungen nötig, die die Nachfrage nach dem US-Dollar verringern. Andernfalls dürfte EUR/USD den Rest des Tages in einer engen Spanne handeln und eher auf externe Schlagzeilen als auf innere, fundamentale Impulse reagieren.

Was meine Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger für den 10. Juli (US-Session)

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu kaufen, wenn der Kurs 1,1437 (die grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Kursziel bei 1,1459. Bei 1,1459 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und eine Eröffnung von Short-Positionen in Betracht zu ziehen, da ich von einer Gegenbewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegspunkt ausgehe. Eine starke Rally des Euro erscheint heute unwahrscheinlich.

Wichtig: Bevor Sie eine Long-Position eröffnen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, weiter anzusteigen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu kaufen, wenn der Kurs zweimal hintereinander das Niveau von 1,1422 testet und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaars begrenzen und könnte eine Aufwärtskorrektur auslösen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung 1,1437 und 1,1459 möglich.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs 1,1422 (die rote Linie im Chart) erreicht hat. Das Abwärtsziel liegt bei 1,1397; dort beabsichtige ich, meine Short-Positionen zu schließen und unmittelbar eine Eröffnung von Long-Positionen in Betracht zu ziehen, da ich mit einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten rechne. Der Verkaufsdruck auf das Währungspaar dürfte anhalten.

Wichtig: Bevor Sie eine Short-Position eröffnen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, weiter zu fallen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu verkaufen, wenn der Kurs zweimal hintereinander das Niveau von 1,1437 testet und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaars begrenzen und könnte eine Abwärtskorrektur auslösen. In diesem Fall ist ein Rückgang in Richtung 1,1422 und 1,1397 möglich.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger für den 10. Juli (US-Session)

Leitfaden zur Chartanalyse

  • Dünne grüne Linie – Einstiegsniveau für Long-Positionen.
  • Breite grüne Linie – das prognostizierte Take-Profit-Niveau oder ein Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da weitere Kursanstiege über dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gelten.
  • Dünne rote Linie – Einstiegsniveau für Short-Positionen.
  • Breite rote Linie – das prognostizierte Take-Profit-Niveau oder ein Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da weitere Kursrückgänge unter dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gelten.
  • MACD-Indikator – achten Sie beim Markteinstieg genau auf überkaufte und überverkaufte Marktsituationen.

Wichtig

Unerfahrene Forex-Händler sollten bei ihren Handelsentscheidungen besondere Vorsicht walten lassen. In der Regel ist es ratsam, sich vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten aus dem Markt herauszuhalten, um heftige Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Handelskonto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie große Positionsgrößen ohne angemessenes Risikomanagement handeln.

Denken Sie schließlich daran, dass erfolgreiches Trading einen klar definierten Handelsplan erfordert, wie etwa den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf den aktuellen Marktbedingungen beruhen, sind für Intraday-Händler in der Regel eine verlustbringende Strategie.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
Go to the articles list Go to this author's articles Open trading account