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FX.co ★ Konflikt zwischen den USA und Iran eskaliert auf eine neue Stufe

Konflikt zwischen den USA und Iran eskaliert auf eine neue Stufe

Risikoreiche Anlagen gaben nach, während der Dollar und die Ölpreise deutlich anzogen. Die Bewegungen erfolgten vor dem Hintergrund einer weiteren Runde von Angriffen zwischen den USA und Iran, was erneut Befürchtungen über Angebotsstörungen schürte. Der Rückgang bei Risikoanlagen spiegelt die mittlerweile vertraute Reaktion des Marktes auf eine regionale Eskalation wider, doch das Ausmaß der Kämpfe hat dieses Mal die vorherigen Episoden deutlich übertroffen.

Konflikt zwischen den USA und Iran eskaliert auf eine neue Stufe

US-Medien berichteten, dass die Vereinigten Staaten am Sonntag neue Raketenangriffe auf den Iran durchgeführt haben und damit das inzwischen vertraute Muster von Angriffen und Gegenangriffen zwischen Washington und Teheran weiter festigten. Es war der vierte US-Angriff auf den Iran innerhalb von etwa einer Woche und folgte auf einen der heftigsten Beschüsse seit dem Waffenstillstandsabkommen im Juni. Das US Central Command teilte am Samstag mit, dass seine Streitkräfte auf Anordnung von Präsident Trump etwa 140 Ziele angegriffen hätten; am Sonntag seien mehrere Dutzend weitere Ziele hinzugekommen, darunter iranische Luftabwehrsysteme, Küstenradarstationen sowie Raketen- und Drohnenkapazitäten.

Der Iran blieb nicht untätig: Seine Vergeltungsmaßnahmen spielten sich auf mehreren Ebenen ab. Die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete, dass IRGC-Einheiten zwei Schiffe aufgriffen, die sie aufgrund einer illegalen Route in der Meerenge als Gefahr für die Schifffahrt einstuften. Iranische Streitkräfte setzten außerdem Raketen und Drohnen ein, um Raketenlager und Treibstoffvorräte auf dem Luftwaffenstützpunkt Prince Hassan in Jordanien anzugreifen, wo nach Angaben der jordanischen Behörden drei Raketen einschlugen. Das US Central Command bestätigte, dass das unter Zypern-Flagge fahrende Schiff M/V GFS Galaxy schwer beschädigt wurde und seine Reise nicht fortsetzen konnte; ein Besatzungsmitglied wird vermisst.

Besonders beunruhigend ist, dass sich die iranischen Gegenangriffe inzwischen weit über bilaterale Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran hinaus ausgedehnt haben. Der Iran startete Drohnen- und Raketenangriffe auf US-Verbündete in der gesamten Region, darunter Bahrain, Kuwait und Katar. Kuwait erklärte, ein Drohnenangriff habe eine Bohrplattform von Kuwait Oil Co. beschädigt und meldete, man habe auf Luftangriffe reagiert, nachdem das reguläre iranische Militär Drohnenangriffe angekündigt hatte.

Der wichtigste Streitpunkt bleibt der Status der Straße von Hormus, und die Parteien legen weiterhin widersprüchliche Darstellungen vor. Der Iran verkündete am Wochenende, die Meerenge werde „bis auf Weiteres“ geschlossen. Das US Central Command widersprach dieser Darstellung und erklärte, die Wasserstraße sei für alle Schiffe geöffnet, und die US-Streitkräfte seien bereit, die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten. Die IRGC wiederum erklärte, sie werde kein Schiff die Meerenge passieren lassen, solange die ausländische Einmischung andauere.

Wie oben erwähnt, reagierten Risikoanlagen darauf mit Kursverlusten.

Technischer Ausblick für EUR/USD

Käufer müssen nun einen Anstieg über das Niveau von 1,1410 ins Auge fassen. Erst dann ließe sich ein Test von 1,1425 anvisieren. Von dort aus wäre eine Bewegung in Richtung 1,1445 möglich, deren Erreichen ohne Unterstützung durch große Marktteilnehmer jedoch schwierig sein dürfte. Auf der Unterseite rechne ich mit nennenswertem Kaufinteresse erst im Bereich von 1,1385. Bleibt die Nachfrage dort aus, wäre es besser, auf eine Erneuerung des Tiefs bei 1,1365 zu warten oder Long-Positionen erst ab 1,1346 zu eröffnen.

Technischer Ausblick für GBP/USD

Für Käufer des Pfunds ist der nächstgelegene Widerstand, der überwunden werden muss, der Bereich um 1,3390. Erst ein Ausbruch darüber würde einen Anstieg in Richtung 1,3425 ermöglichen; oberhalb dieses Niveaus dürften weitere Zugewinne deutlich schwieriger werden. Das weiter entfernte Ziel liegt im Bereich von 1,3450. Auf der Unterseite werden die Bären versuchen, die Kontrolle über den Bereich um 1,3350 zu gewinnen. Gelingt ihnen das, würde ein Durchbruch dieser Spanne bullische Positionen erheblich schwächen und GBP/USD in Richtung etwa 1,3325 drücken, mit der Perspektive einer Ausweitung bis auf 1,3295.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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