Handelsanalyse und Trading-Tipps für das Britische Pfund
Der Test des Niveaus von 1,3369 fand statt, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Käufe des Pfunds bestätigte. Infolgedessen stieg das Währungspaar um 10 Punkte, und die Bewegung endete dort.
Das Fehlen britischer Konjunkturdaten führte erwartungsgemäß nach dem zuvor starken Ausverkauf zu einem leichten Anstieg des Kaufinteresses am Britischen Pfund. Derzeit deutet auch die technische Analyse auf Unsicherheit hin: Das Pfund konsolidiert sich nach einem scharfen Rückgang – mehr nicht. Die weitere Richtung des Paares wird daher von den US-Konjunkturdaten abhängen.
Die zweite Tageshälfte verspricht für das Pfund äußerst ereignisreich zu werden, da die Vereinigten Staaten die Inflationsdaten für Juni veröffentlichen und der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, seine halbjährliche Anhörung vor dem Kongress hält. Der Verbraucherpreisindex und die Kernrate ohne Nahrungsmittel und Energie werden die Erwartungen in Bezug auf die Zinspolitik der Fed prägen und damit direkt die Stärke des US-Dollars beeinflussen. Gleichzeitig mangelt es der britischen Währung an eigenen Impulsen, sodass sich ihre Dynamik vollständig an der US-Agenda ausrichten wird. Anhaltend hohe Inflationsdaten und falkenhaft wirkende Kommentare von Warsh könnten den Dollar stärken und GBP/USD nach unten drücken, während schwächere Daten und ein vorsichtiger Ton des Fed-Chefs dem Paar die Chance auf eine Erholung geben würden.
Was die Intraday-Strategie betrifft, wird der Schwerpunkt in erster Linie weiterhin auf der Umsetzung von Szenario #1 und Szenario #2 liegen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1:
Der Kauf des Pfunds wird heute in Betracht gezogen, wenn der Kurs das Einstiegsniveau um 1,3390 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 1,3415 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3415 werden Long-Positionen geschlossen und es können Short-Positionen in die Gegenrichtung eröffnet werden, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau aus.
Ein starker Anstieg des Pfunds ist heute zu erwarten, falls sich die Fed dovish äußert.
Wichtig: Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario Nr. 2:
Der Kauf des Pfunds wird heute ebenfalls in Betracht gezogen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,3371 kommt, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Aufwärtskorrektur am Markt auslösen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3390 und 1,3415 ist zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1:
Der Verkauf des Pfunds wird heute nach einem Durchbruch unter das Niveau von 1,3371 (rote Linie im Chart) in Betracht gezogen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen könnte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird der Bereich um 1,3340 sein, wo Short-Positionen geschlossen und Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnet werden können, in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Pfund dürfte zunehmen, falls die Fed einen restriktiveren Ton anschlägt.
Wichtig: Stellen Sie vor dem Verkauf sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2:
Der Verkauf des Pfunds wird heute ebenfalls in Betracht gezogen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,3390 kommt, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Abwärtskorrektur am Markt auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3371 und 1,3340 ist zu erwarten.

Was im Chart angezeigt wird:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Starke grüne Linie – das geschätzte Kursniveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Starke rote Linie – das geschätzte Kursniveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um sich keinen starken Wechselkursausschlägen auszusetzen. Wenn während Nachrichtenveröffentlichungen gehandelt wird, sollten immer Stop-Orders platziert werden, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders ist es möglich, die gesamte Einlage sehr schnell zu verlieren, insbesondere wenn kein angemessenes Money Management angewendet wird und mit großen Handelsvolumina gearbeitet wird.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler eine von vornherein verlustreiche Strategie.
