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FX.co ★ Worauf sollte man am 15. Juli achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man am 15. Juli achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 15. Juli achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Mittwoch sind zwei makroökonomische Veröffentlichungen angesetzt. In der Eurozone wird der Bericht zur Industrieproduktion für Mai veröffentlicht, während in den USA der Producer Price Index (PPI) für Juni erscheint. Insgesamt kommt dem Producer Price Index derzeit nur geringe Bedeutung zu, da der Inflationsbericht für Juni erst gestern veröffentlicht wurde und sowohl Produzenten- als auch Verbraucherpreise von den Energiekosten abhängen, die wiederum vom Status der Straße von Hormus und dem Konflikt im Nahen Osten beeinflusst werden. Daher könnte sich die Inflation im vergangenen Monat verlangsamt haben und im kommenden Monat wieder anziehen.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 15. Juli achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den fundamentalen Ereignissen am Mittwoch sind eine weitere Rede des Federal-Reserve-Vorsitzenden Kevin Warsh vor dem US-Kongress sowie Auftritte von Joachim Nagel, Lisa Cook und Alberto Musalem hervorzuheben. Natürlich liegt der Hauptfokus des Marktes auf Warshs Rede. Allerdings hat Warsh bereits gestern vor dem Kongress gesprochen und den Märkten wie auch den Kongressmitgliedern keine neuen Informationen geliefert. Er bestätigte, dass die hohe Inflation bekämpft werden müsse, legte jedoch nicht dar, wie dies geschehen soll. Ebenso ging er nicht auf den Krieg der USA im Nahen Osten ein, was recht merkwürdig ist, da dieser Krieg die Inflation direkt beeinflusst. Daher vertritt Warsh unserer Ansicht nach derzeit eine neutrale Position, und der Wille, die Inflation zu bekämpfen, impliziert nicht zwangsläufig eine Anhebung des Leitzinses.

Der geopolitische Hintergrund bleibt konstant „bedingt positiv“. Iran und die USA haben ein Abkommen unterzeichnet, doch zu viele wichtige Fragen sind weiterhin ungeklärt. Insbesondere die „Nuklearfrage“, der Krieg zwischen Libanon und Israel sowie der Status der Straße von Hormus. Theoretisch könnte der Markt eine Wiederaufnahme eines großflächigen Krieges befürchten; dies reicht jedoch offensichtlich nicht aus, damit der Dollar wieder deutlich zu steigen beginnt. Schließlich haben Teheran und Washington die Verhandlungen nicht vollständig abgebrochen. Die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten zeigen die Fragilität jeglicher Waffenruhen zwischen den USA und dem Iran. Die Straße von Hormus ist derzeit erneut blockiert.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am dritten Handelstag der Woche könnten sich beide Währungspaare erneut sehr träge bewegen, da heute keine bedeutenden Ereignisse erwartet werden. Der Euro kann aus dem Bereich 1,1461–1,1466 gehandelt werden, das britische Pfund aus dem Bereich 1,3380–1,3386. Der Euro bleibt in einem Seitwärtskanal, während sich das Pfund auf eine Abwärtskorrektur vorbereitet.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit bewertet, die für seine Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level zwei oder mehr Trades auf der Grundlage von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Paar viele Fehlsignale oder gar keine generieren. Technische Levels können übergangen werden.
  4. Auf dem Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels sehr nahe beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandsbereich betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte ein Stop-Loss auf Breakeven gesetzt werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kurslevels (Bereiche) von Unterstützung und Widerstand sind Ziele beim Öffnen von Long- oder Short-Positionen oder Quellen von Signalen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, welche den aktuellen Trend darstellen und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt verlassen werden, um scharfe Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten daran denken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und das Einhalten eines konsequenten Money-Managements sind entscheidend für den langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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