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FX.co ★ DXY: Analyse und Prognose. Eskalierende Spannungen zwischen den USA und Iran helfen, Dollar-Verluste zu begrenzen

DXY: Analyse und Prognose. Eskalierende Spannungen zwischen den USA und Iran helfen, Dollar-Verluste zu begrenzen

DXY: Analyse und Prognose. Eskalierende Spannungen zwischen den USA und Iran helfen, Dollar-Verluste zu begrenzen

Der US-Dollar-Index (DXY), der den Dollar gegenüber einem Korb aus sechs Währungen abbildet, konsolidiert sich um 100,50 und bleibt damit in der Nähe des fast vierwöchigen Tiefs, das gestern erreicht wurde. Nachlassende Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed haben die Dollar-Bären ermutigt. Gleichzeitig bremsen Sorgen über energiegetriebene Inflation und die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran weitere Rückgänge.

Am Mittwoch veröffentlichte Daten zeigten, dass die US-Erzeugerpreise (PPI) im Juni um 0,3 % zurückgingen, nachdem sie im Vormonat nach Revision um 0,6 % gestiegen waren. Dies folgte auf schwache Verbraucherpreisdaten (CPI) vom Dienstag und nahm die Sorge, dass die Fed die Zinsen über einen längeren Zeitraum hoch halten wird. Dieser Faktor belastet den Dollar und stützt den kurzfristig bärischen Ausblick.

Auf geopolitischer Ebene hat sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran in dieser Woche mit einer neuen Angriffswelle deutlich verschärft. Am Mittwoch begannen US-Streitkräfte mit Luftangriffen auf iranische Raketen- und Drohneninfrastruktur, woraufhin Teheran mit Drohnen- und Raketenangriffen auf US-Einrichtungen in der Region reagierte – ein Signal für eine weitere Intensivierung der militärischen Konfrontation.

US-Präsident Donald Trump verschärfte die Spannungen zusätzlich, indem er erklärte, dass kritische iranische Infrastruktur – wie Kraftwerke und Brücken – ins Visier geraten könnte, sollte sich die Lage weiter verschlechtern. Zudem eröffnete ein US-Flugzeug das Feuer auf einen Tanker, der versuchte, eine Seeblockade iranischer Häfen zu durchbrechen. Der Iran hat die Straße von Hormus faktisch blockiert und damit gedroht, die Störungen auf die Meerenge Bab al-Mandab auszuweiten.

Diese Maßnahmen könnten den Seehandel und die weltweite Energieversorgung deutlich beeinträchtigen, die hohen Ölpreise weiter stützen und eine geopolitische Risikoprämie aufrechterhalten. Zudem begrenzt die Aussicht auf eine Zinserhöhung der Fed um mindestens 25 Basispunkte das weitere Abwärtspotenzial des Dollars. Händler richten ihren Blick nun auf die Veröffentlichung der US-Makrodaten während der nordamerikanischen Sitzung, die als bedeutender Katalysator wirken könnte.

Aus technischer Sicht spricht das kurzfristige Bild angesichts der Tatsache, dass die Kurse unter die 20-Tage-SMA gefallen sind und der Relative-Stärke-Index in den negativen Bereich gedreht ist, für die Bären. Da die Kurse jedoch deutlich über der 200-Tage-SMA notieren, geben die Bullen noch nicht auf. Wichtig ist, dass sich die 200-Tage-SMA abgeflacht hat, was auf eine Seitwärtsbewegung innerhalb der aktuellen Spanne hindeutet.

DXY: Analyse und Prognose. Eskalierende Spannungen zwischen den USA und Iran helfen, Dollar-Verluste zu begrenzen

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US-Dollar gegenüber wichtigen Währungen in der laufenden Woche. Der US-Dollar verzeichnete seine stärkste Entwicklung gegenüber dem japanischen Yen.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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