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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 20. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 20. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse für Freitag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 20. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD setzte den Handel in der Sitzung am Freitag in einem Seitwärtskanal fort, wie im Stundenchart deutlich zu erkennen ist. Formal weist das Paar EUR/USD zwar eine Aufwärtsneigung auf; allerdings war das Wachstum der europäischen Währung in drei Wochen Aufwärtstrend nur minimal. Beide Trendlinien wurden durchbrochen und sind nicht mehr relevant. Die makroökonomischen Daten aus der Eurozone und den USA hatten am Freitag keinen Einfluss auf die Stimmung der Trader, und die tägliche Volatilität überstieg 30 Pips nicht. Damit bleibt der Markt weiterhin in einer Stagnationsphase. Insgesamt wirkt die aktuelle Aufwärtsbewegung wie eine Korrektur vor einem neuen kräftigen Rückgang. Allerdings stellt sich die Frage, was eine neue Stärkung des US-Dollars rechtfertigen könnte. Es kommen lediglich die Geopolitik und die Geldpolitik der Federal Reserve in den Sinn. Der Markt könnte den Dollar auch ohne konkrete Gründe kaufen. Derzeit gibt es keine technischen Signale, die auf einen möglichen Anstieg der europäischen Währung hindeuten.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 20. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Freitag keine Handelssignale gebildet. Der Kurs hat im Verlauf des Tages weder ein Niveau noch eine Zone getestet. Daher gab es für Anfänger keine Grundlage, irgend­welche Positionen zu eröffnen.

Wie man am Montag handelt:

Im Stundenchart wurden beide Trendlinien durchbrochen und sind nicht mehr relevant. Angesichts aller Marktereignisse und -bewegungen der letzten Monate gehen wir davon aus, dass die europäische Währung einen überzeugenden Anstieg zeigen sollte – deutlich stärker, als es derzeit der Fall ist. In der Praxis handelt es sich bei der aktuellen Aufwärtsbewegung jedoch in erster Linie um eine Korrektur, und in den vergangenen Wochen ähnelt die Bewegung wesentlich mehr einer Seitwärtsphase als einem Trend.

Am Montag können Anfänger Short-Positionen mit Ziel 1,1363–1,1377 eröffnen, falls der Kurs von der Zone 1,1461–1,1466 abprallt. Long-Positionen können mit Ziel 1,1527–1,1531 eröffnet werden, wenn sich der Kurs über der Zone 1,1461–1,1466 festigt. Mit starken Bewegungen ist weiterhin nicht zu rechnen.

Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Niveaus beachtet werden: 1,1267–1,1275, 1,1363–1,1377, 1,1461–1,1466, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754. Am Montag stehen weder in der Eurozone noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen an. Folglich wird es für Trader den ganzen Tag über kaum etwas geben, worauf sie reagieren könnten, und die Bewegungen könnten erneut sehr verhalten ausfallen.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung benötigt wird (Abprall oder Ausbruch). Je weniger Zeit dafür benötigt wurde, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder auch gar keine Signale erzeugen. Technische Niveaus können dabei ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Öffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Signale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit maximaler Vorsicht gehandelt oder der Markt ganz verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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