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FX.co ★ XAU/USD: Analyse und Prognose. Angebotsunterbrechungen schüren Käuferinteresse, während der US‑Dollar unter Druck steht

XAU/USD: Analyse und Prognose. Angebotsunterbrechungen schüren Käuferinteresse, während der US‑Dollar unter Druck steht

XAU/USD: Analyse und Prognose. Angebotsunterbrechungen schüren Käuferinteresse, während der US‑Dollar unter Druck steht

Gold (XAU/USD) verzeichnet am Montag moderate Intragewinne, begünstigt durch einen schwächeren US‑Dollar.

Allerdings gibt es bislang keine Anzeichen für eine beschleunigte Aufwärtsbewegung, weshalb bullische Marktteilnehmer vorsichtig bleiben sollten. Die geopolitische Unsicherheit sorgt weiterhin für spürbare Unterstützung, doch die Erwartung einer strafferen US‑Geldpolitik begrenzt einerseits aggressivere Dollar‑Verkäufe und schränkt andererseits das Aufwärtspotenzial von Gold ein.

Die Lage im Nahen Osten belastet die Anlegerstimmung nach wie vor deutlich. Die USA meldeten in der Nacht zum neunten Mal in Folge Angriffe auf den Iran, nachdem Berichte über den Tod eines weiteren US‑Soldaten im Irak bekannt wurden. Präsident Donald Trump stellte die Einsätze als Ehrung für gefallene amerikanische Soldaten dar. Das US Central Command erklärte, die Angriffe hätten sich gegen militärische Fähigkeiten Irans gerichtet, die für Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute beim Transit durch die Straße von Hormus genutzt würden. Im Gegenzug setzte der Iran ballistische Raketen und Drohnen in einseitigen Angriffen auf US‑Verbündete in der Region ein; Bahrain, Jordanien, Kuwait und der Irak berichteten von einer neuen Angriffswelle. Dies erhöht das Risiko eines breiter angelegten regionalen Konflikts und zwingt die Märkte, eine zusätzliche geopolitische Risikoprämie einzupreisen.

Die US‑Maßnahmen gegen die iranische Ölinfrastruktur und den Seeverkehr verschärfen die Spannungen zusätzlich. Berichten zufolge hat Washington die Seeblockade iranischer Häfen wieder aufgenommen und eine zuvor erteilte Lizenz für Ölexporte eingeschränkt. Gleichzeitig verschärft die Islamische Revolutionsgarde Irans ihre Kontrolle über die Schifffahrt in der Straße von Hormus und versucht, den Verkehr zu begrenzen, was die Risiken für die weltweite Energieversorgung erhöht. In der Folge steigt der Ölpreis auf Niveaus, die zuletzt am 12. Juni erreicht wurden, was die Inflationserwartungen anheizt und die Annahmen über eine mögliche Zinserhöhung der Fed im Jahr 2026 stützt.

Vor diesem Hintergrund bleiben Äußerungen von Vertretern der Federal Reserve ein wichtiger Treiber für den US‑Dollar. Am Freitag erklärte die Präsidentin der Cleveland Fed, Beth Hammack, dass möglicherweise höhere Zinsen erforderlich seien, um die hartnäckige Inflation einzudämmen. Dies untermauerte die Erwartungen an einen stärkeren Dollar und schuf einen weiteren Gegenwind für Gold.

Da der US‑Konjunkturkalender am Montag keine wichtigen Veröffentlichungen bereithält, dürfte der Markt vor allem von Nachrichten getrieben werden. Es ist daher verfrüht, bereits jetzt von einer kurzfristigen Bodenbildung bei XAU/USD auszugehen, solange kein anhaltender Kaufimpuls erkennbar ist.

Reden einflussreicher FOMC‑Mitglieder können die Volatilität des Dollars vorübergehend erhöhen, während neue geopolitische Entwicklungen voraussichtlich weiterhin kurzfristige Handelschancen bei Gold eröffnen werden.

Aus technischer Sicht bleibt das Bild bärisch. Das Edelmetall notiert weiterhin unter dem 200‑Tage‑Simple‑Moving‑Average (SMA) nahe 4.500 US‑Dollar. Die Oszillatoren sind negativ und bestätigen den Vorteil der Bären. Die Unterstützung liegt bei 3.960 US‑Dollar und im Bereich des Jahrestiefs, während der nächste Widerstand am 20‑Tage‑SMA verläuft.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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