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FX.co ★ XAU/USD Kursanalyse und Prognose: Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran stützen den US‑Dollar

XAU/USD Kursanalyse und Prognose: Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran stützen den US‑Dollar

XAU/USD Kursanalyse und Prognose: Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran stützen den US‑Dollar

Gold (XAU/USD) hat heute im frühen Handel ein neues Wochenhoch erreicht, konnte den Aufwärtsimpuls jedoch nicht ausbauen und notiert weiterhin unter der Marke von 4.100 US‑Dollar. Trotz der anhaltenden militärischen Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran rechnen die Marktteilnehmer weiterhin mit einer diplomatischen Lösung, insbesondere nachdem US‑Außenminister Marco Rubio erklärt hat, Washington bleibe zu Verhandlungen mit Teheran bereit. Dies verringert die Nachfrage nach dem US‑Dollar als sicherem Hafen, der traditionell einer der wichtigsten Faktoren zur Unterstützung des Goldpreises ist.

Gleichzeitig bleiben die Anleger wegen des Inflationsdrucks infolge höherer Energiepreise besorgt, was die Federal Reserve veranlassen könnte, an einem restriktiven geldpolitischen Kurs festzuhalten und damit den US‑Dollar zu stützen. Zusätzliche Unsicherheit ergibt sich aus den Beschränkungen für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus, die zu erheblichen Störungen der weltweiten Ölversorgung geführt haben. Die Lage hat sich durch eine Erklärung der vom Iran unterstützten Huthi‑Bewegung im Jemen weiter verschärft, in der eine Seeblockade Saudi‑Arabiens angekündigt wurde. Dies könnte die Ölpreise weiter stützen, die Inflationserwartungen festigen und die Spekulationen verstärken, dass die US‑Zinsen über einen längeren Zeitraum auf einem erhöhten Niveau bleiben werden.

Dem FedWatch Tool der CME Group zufolge preisen Händler derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 83 % eine weitere Zinserhöhung der Federal Reserve bis zum Jahresende ein. Dieser Ausblick stützt eine kurzfristig bullische Einschätzung des US‑Dollars und rechtfertigt Zurückhaltung, bevor aggressive Long‑Positionen in Gold eingegangen werden.

Zugleich hat die jüngste Eskalation der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran die Attraktivität des US‑Dollars als sicherer Hafen zusätzlich gestärkt und begrenzt damit das Aufwärtspotenzial für Gold.

Berichten zufolge haben US‑Streitkräfte in der zehnten Nacht in Folge Angriffe gegen den Iran geflogen, während das Weiße Haus erklärte, die Operationen würden fortgesetzt, bis Präsident Donald Trump eine andere Entscheidung treffe. Im Gegenzug kündigte der Iran Angriffe auf US‑Militärbasen und verbündete Infrastruktur im Persischen Golf an. Dies erhöht das Risiko eines umfassenderen regionalen Konflikts, der dem US‑Dollar zusätzlichen Rückhalt geben könnte.

Aus technischer Sicht versuchen die Bullen, einen Ausbruch über den 20‑Tage Simple Moving Average (SMA) zu erreichen und sich darüber zu behaupten, was den aktuellen Abwärtsdruck etwas entschärfen würde. Um die Kontrolle über den Markt vollständig zurückzugewinnen, müssten sie darüber hinaus auch den 200‑Tage‑SMA nach oben durchbrechen. Die erste Unterstützung liegt im Bereich der psychologisch wichtigen Marke von 4.000 US‑Dollar, gefolgt von 3.960 US‑Dollar und dem Jahrestief. Die Momentum‑Indikatoren verharren im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bären weiterhin im Vorteil sind.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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