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FX.co ★ XAU/USD: Analyse und Prognose. Gold verzeichnet rege Käufe in der Hoffnung auf diplomatische Gespräche zwischen den USA und Iran

XAU/USD: Analyse und Prognose. Gold verzeichnet rege Käufe in der Hoffnung auf diplomatische Gespräche zwischen den USA und Iran

XAU/USD: Analyse und Prognose. Gold verzeichnet rege Käufe in der Hoffnung auf diplomatische Gespräche zwischen den USA und Iran

Gold (XAU/USD) hat sich leicht von dem am Mittwoch zuvor erreichten Zweiwochenhoch zurückgezogen, behält jedoch einen bullischen Intraday-Bias bei. Die Erwartung, dass diplomatische Gespräche zwischen den USA und Iran die Energiepreise dämpfen und den restriktiven Kurs der Federal Reserve abschwächen könnten, belastet den US-Dollar und stützt im Gegenzug das Edelmetall. Tatsächlich haben Vertreter Irans und der USA ihre Bereitschaft zur Fortsetzung der Gespräche bestätigt. US-Außenminister Marco Rubio erklärte am Sonntag, die USA blieben für weitere Gespräche mit Iran offen, während Irans Innenminister Eskandar Momeni Pakistan dazu aufrief, seine Vermittlungsbemühungen fortzusetzen. Dies trug dazu bei, dass der Dollar nach der kräftigen Rallye in der vergangenen Woche einen Teil seiner Gewinne wieder abgab.

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Zur gleichen Zeit meldeten US-Streitkräfte den Abschluss der Angriffe auf den Iran gegen etwa 3 Uhr morgens am Mittwoch und setzten damit bereits die elfte Nacht in Folge ihre Operationen gegen Flugzeughangars und Drohnenlager fort. Präsident Donald Trump warnte, dass die Angriffe intensiviert und auf Standorte gerichtet würden, die mit den Versuchen des Iran in Verbindung stehen, sein Nuklearprogramm wiederzubeleben. Der Iran seinerseits setzt seine Angriffe im gesamten Persischen Golf fort und nimmt US-Militärbasen in Bahrain, Kuwait und Jordanien ins Visier. Der Iran berichtete außerdem von Angriffen auf zwei Öltanker, die versucht hatten, die Straße von Hormus zu passieren. Vom Iran unterstützte jemenitische Huthi-Rebellen haben eine neue Front eröffnet, indem sie eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien erklärt haben.

Diese Entwicklungen erhöhen das Risiko einer umfassenderen regionalen Konfrontation und könnten die Angebotsengpässe auf den globalen Energiemärkten verschärfen, falls die Straße von Hormus geschlossen wird. Das treibt den Ölpreis auf neue Monatshochs und verschärft inflationsbedingte Sorgen aufgrund steigender Energiepreise – ein Faktor, der die Fed zu einem straffen geldpolitischen Kurs veranlassen könnte.

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Das FedWatch-Tool der CME Group signalisiert, dass Händler derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 88 % mindestens eine Zinserhöhung der Fed bis zum Jahresende einpreisen. Dieser Ausblick stützt den US-Dollar und spricht für Vorsicht bei Positionierungen in nicht verzinslichem Gold im Vorfeld einer möglichen Dollarstärke.

Vor dem aktuellen Hintergrund dürfte jede Erholung des Goldpreises begrenzt bleiben. Kurzfristig wird Gold höchstwahrscheinlich in einer Spanne gehandelt, in der Aufwärtsbewegungen auf deutliche Widerstände treffen. Eine nachhaltigere Erholung würde vermutlich einen Rückgang der Ölpreise, einen Rückgang der realen US-Renditen und eine Abschwächung der Erwartungen an die Fed erfordern. Solange diese Veränderungen ausbleiben, dürfte das Aufwärtspotenzial eingeschränkt bleiben.

Aus technischer Sicht würde ein Ausbruch und Schlusskurs über 4.100 US-Dollar die Bullen begünstigen. Die Bestätigung dieses positiven Szenarios erfordert jedoch eine anhaltende Bewegung über 4.145 US-Dollar. Unterstützung liefert der 20‑Tage‑SMA. Die Oszillatoren haben bislang noch nicht ins positive Terrain gedreht, weshalb für Bullen weiterhin Vorsicht geboten ist, da die Bären derzeit im Vorteil bleiben.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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