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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 24. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 24. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Trades vom Donnerstag:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 24. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD setzte seine Abwärtsbewegung am Donnerstag fort, was sich aus technischer Sicht rechtfertigen ließ. Das britische Pfund befindet sich seit einer Woche im Rückgang und hat in diesem Zeitraum einen klaren, durch eine Trendlinie gestützten Abwärtstrend ausgebildet. Daher gab es für das Pfund am Donnerstag alle Voraussetzungen für eine weitere Abwertung. Es lagen keine makroökonomischen oder fundamentalen Gründe vor, doch wie jene Trader, die uns regelmäßig lesen, wissen dürften, folgen Marktbewegungen nicht immer Logik und Stringenz. Weder im Vereinigten Königreich noch in den USA gab es gestern wichtige Ereignisse, und die Sitzung der European Central Bank hatte keinen Bezug zur britischen Währung. Zudem lassen sich die Ergebnisse der Sitzung der European Central Bank nicht als „dovish“ einordnen, und der Rückgang sowohl des Euro als auch des Pfunds setzte bereits am Morgen ein, also noch vor der Veröffentlichung der Ergebnisse. Damit zeigten sowohl der Euro als auch das Pfund rein technische Bewegungen innerhalb ihrer jeweiligen Trends.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 24. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Donnerstag zwei Verkaufssignale generiert. Während der europäischen Handelssitzung prallte der Kurs von der Zone 1,3380–1,3386 nach unten ab, und während der amerikanischen Sitzung durchbrach er die Zone 1,3319–1,3331. Anfänger konnten daher gestern eine Short-Position eröffnen und bis zum Tagesende etwa 60 Pips verdienen.

Wie man am Freitag handelt:

Im Stundenchart setzt das GBP/USD-Währungspaar seinen Abwärtstrend fort. Nach drei Wochen Aufwärtsbewegung war eine Korrektur notwendig. Wie lange das britische Pfund weiter fallen wird, ist schwer zu sagen, aber Trader haben derzeit mit der Trendlinie einen guten Orientierungspunkt. Solange sich der Kurs nicht über dieser Linie festsetzt, bleibt der Abwärtstrend intakt.

Am Freitag können Anfänger neue Short-Positionen eröffnen, wenn der Kurs von der Zone 1,3319–1,3331 nach unten abprallt, mit einem Ziel bei 1,3259–1,3267. Ein Ausbruch und eine Konsolidierung über der Zone 1,3319–1,3331 ermöglichen das Eröffnen von Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,3380–1,3386.

Im 5-Minuten-Chart sind für den Handel unter anderem folgende Kursbereiche relevant: 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695. Am Freitag werden in Großbritannien und den USA die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungs- und den verarbeitenden Sektor für Juli veröffentlicht. Diese Daten sind durchaus wichtig, könnten vom Markt aber leicht ignoriert werden, da dieser derzeit stärker auf technische Faktoren fokussiert ist. In Großbritannien steht zudem ein Einzelhandelsumsatzbericht auf dem Kalender, und die Marktreaktion darauf könnte der Reaktion auf die Einkaufsmanagerindizes entsprechen.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Ausbildung nötig ist (Abpraller oder Ausbruch). Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten nachfolgende Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale ausbilden. Technische Niveaus können dann vernachlässigt werden.
  4. Im Stundenchart sollten Signale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Wenn sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und damit die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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