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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 30. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 30. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse für Mittwoch:

1-Stunden-Chart von GBP/USD

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 30. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD verzeichnete am Mittwoch ebenfalls ein deutliches Wachstum, angetrieben durch die unerfüllten Erwartungen des Marktes in Bezug auf die Federal Reserve. Wie von uns angekündigt, wird der Markt Zusagen von der Fed verlangen, konkret von Kevin Warsh, dass der Leitzins bis zum Jahresende angehoben wird. In Wirklichkeit deutete der Fed Chair erneut darauf hin, dass die Inflation in den USA hoch bleibt, lieferte jedoch keinerlei Informationen darüber, wie und wann die Zentralbank beginnen wird, diese erhöhte Inflation zu bekämpfen. Im Gegenteil, Warsh erklärte, dass der Verbraucherpreisbericht für Juni der Fed Zeit zum Nachdenken verschafft habe. Das bedeutet, dass die Fed nicht gewillt ist, eine Straffung der Geldpolitik zu überstürzen. Es überrascht nicht, dass der Markt von dieser Rhetorik enttäuscht war, zumal er im Grunde zum Gefangenen seiner eigenen übermäßig „hawkishen“ Erwartungen geworden ist. Das britische Pfund könnte dennoch beginnen, einen neuen Aufwärtstrend auszubilden, da die fallende Trendlinie durchbrochen und überschritten wurde. Heute findet die Sitzung der Bank of England statt, die das Pfund wieder zurück auf den Boden der Tatsachen holen könnte.

5-Minuten-Chart von GBP/USD

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 30. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Mittwoch zwei Handelssignale gebildet. Zunächst durchbrach das Paar den Bereich 1,3319–1,3331 und erreichte den Bereich 1,3380–1,3386. Anschließend prallte es vom Bereich 1,3380–1,3386 ab. Beide Signale entstanden recht spät am Tag und nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der Fed-Sitzung sowie der Rede von Warsh. Die Ausführung dieser Trades war daher vergleichsweise schwierig.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart könnte das GBP/USD-Währungspaar einen neuen Aufwärtstrend beginnen. Nach drei Wachstumswochen war eine Korrektur notwendig, die nun aber ihrem Ende zugehen könnte, da die Trendlinie durchbrochen wurde. Aus technischer Sicht wäre jeder Anstieg der britischen Währung in den kommenden Tagen und Wochen vollständig gerechtfertigt.

Am Donnerstag können Anfänger weiterhin Short-Positionen halten, da der Kurs gestern vom Bereich 1,3380–1,3386 abgeprallt ist und nun auf 1,3319–1,3331 abzielt. Long-Positionen können bei einem erneuten Abprall vom Bereich 1,3319–1,3331 mit Ziel 1,3380–1,3386 in Betracht gezogen werden.

Im 5-Minuten-Chart sind unter anderem folgende Marken zu beobachten: 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695. Am Donnerstag findet eine Sitzung der Bank of England statt, und Gouverneur Andrew Bailey wird eine Rede halten. Beide Ereignisse gelten als wichtig und könnten für die britische Währung belastend sein. In den USA werden die wichtigen PCE-Preisdaten veröffentlicht, außerdem der BIP-Bericht für das zweite Quartal. Auch diese Veröffentlichungen können die Marktstimmung beeinflussen.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wurde. Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level auf Grundlage von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten weitere Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine Signale liefern. Technische Levels können dann an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten Signale des MACD-Indikators nur gehandelt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Befinden sich zwei Levels zu dicht beieinander (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Erklärungen zu den Charts:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Öffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und auf die bevorzugte Handelsrichtung hinweisen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorherigen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und ein konsequentes Risikomanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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