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FX.co ★ EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 31. Juli (US-Session)

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 31. Juli (US-Session)

Handelsrückblick und Tipps für den Handel mit dem Euro

Der Test der Marke von 1,1517 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Ein zweiter Test von 1,1517 ermöglichte die Umsetzung von Sell Scenario #2 und führte zu einem Rückgang in Richtung 1,1499.

Der Euro nähert sich dem Monatsende, wobei der Fokus auf den anstehenden US-Konjunkturdaten liegt, insbesondere dem University of Michigan Consumer Sentiment Index und den Inflationserwartungen. Das Verbrauchervertrauen dient als Gradmesser für die Ausgabebereitschaft der Haushalte, während die Inflationserwartungen die Markterwartungen an die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve prägen. Sollten beide Indikatoren stärker als erwartet ausfallen, könnte sich die Risikobereitschaft eintrüben und die Nachfrage nach dem US-Dollar zurückkehren, was zusätzlichen Druck auf die Gemeinschaftswährung ausüben würde. Auch Gewinnmitnahmen belasten den Euro. Nach der kräftigen Rallye der vergangenen Sitzungen sind beim Währungspaar EUR/USD die Voraussetzungen für eine Korrektur geschaffen, da Marktteilnehmer am Monatsende häufig einen Teil ihrer profitablen Positionen glattstellen. In Verbindung mit einer möglichen Aufwertung des US-Dollar könnte dies den Aufwärtstrend des Euro unterbrechen. Die weitere Kursentwicklung hängt daher sowohl von den anstehenden Daten als auch von der Bereitschaft des Marktes ab, die jüngsten Gewinne zu verteidigen.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Scenario #1 und Scenario #2 stützen.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 31. Juli (US-Session)

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Heute plane ich, den Euro zu kaufen, wenn der Kurs 1,1506 erreicht (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel von 1,1531. Bei 1,1531 plane ich, Long-Positionen zu schließen und zugleich Short-Positionen zu eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegskurs aus. Der Euro dürfte sich heute aufwerten, falls die US-Daten schwächer als erwartet ausfallen.

Wichtig: Bevor Sie kaufen, vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 1,1485 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzt und eine bullische Trendwende eingeleitet. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1506 und 1,1531 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs 1,1485 erreicht hat (die rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1463, wo ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen eröffnen möchte, in Erwartung einer Erholung um 20–25 Punkte von diesem Niveau. Der Verkaufsdruck auf das Paar dürfte zurückkehren, falls die US-Daten stärker als erwartet ausfallen.

Wichtig: Bevor Sie verkaufen, vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 1,1506 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzt und eine bärische Trendwende eingeleitet. In diesem Fall ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1485 und 1,1463 zu erwarten.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 31. Juli (US-Session)

Chart-Erklärung

  • Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
  • Dicke grüne Linie – das prognostizierte Take-Profit-Niveau bzw. das Kursniveau, auf dem Gewinne manuell realisiert werden können, da ein weiteres Kurswachstum über dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;
  • Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
  • Dicke rote Linie – das prognostizierte Take-Profit-Niveau bzw. das Kursniveau, auf dem Gewinne manuell realisiert werden können, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;
  • MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.

Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerste Vorsicht walten lassen. Im Allgemeinen ist es am besten, sich vor der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsberichte aus dem Markt herauszuhalten, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie stets Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Handelskonto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein vernünftiges Money Management anwenden und mit übermäßig großen Positionsgrößen handeln.

Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben skizzierten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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