logo

FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 5. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 5. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Analyse des Dienstags-Handels:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 5. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Dienstag nur eine sehr schwache Aufwärtsbewegung, behielt jedoch insgesamt eine Aufwärtstendenz bei, ohne nennenswerte Korrektur. Das makroökonomische und fundamentale Umfeld war vergleichsweise schwach. Der Markt schenkte dem JOLTs-Bericht zu den offenen Stellen in den USA für Juni keinerlei Beachtung. Es ist außerdem bemerkenswert, dass zunehmend Signale von der Fed kommen, wonach die meisten Mitglieder des Monetary Committee eine kurzfristige Straffung der Geldpolitik nicht für sinnvoll halten. Damit lässt die hawkische Stimmung am Markt nach, was den Dollar nicht unterstützt, zumal dieser bereits im Zuge der Zinserhöhungen der Federal Reserve aufgewertet hatte. Wir hatten darauf hingewiesen, dass die Fed aus mehreren Gründen auf weitere Straffungsmaßnahmen verzichten könnte. Sollten sich die Arbeitsmarkt- und Arbeitslosenzahlen in den USA am Freitag als schwach erweisen, würden sich die Chancen auf eine Zinserhöhung durch die Fed im Jahr 2026 weiter verringern.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 5. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Dienstag keine Handelssignale gebildet. Während der amerikanischen Handelssitzung interagierte der Kurs mit dem Bereich 1,1527–1,1531, doch die Bewegungen waren so schwach, dass man diese Interaktion nicht als „Abprall“ bezeichnen kann. Daher ist heute in dem genannten Bereich mit der Bildung eines Handelssignals zu rechnen.

So handeln Sie am Mittwoch:

Im Stundenchart hat der Kurs den Seitwärtskanal verlassen, in dem er sich einen Monat lang bewegt hat, und bildet nun einen neuen Aufwärtstrend. Angesichts aller Ereignisse in der Welt in den letzten Monaten gehen wir davon aus, dass die europäische Währung ihren stetigen Anstieg fortsetzen sollte. Der Markt hat in letzter Zeit nahezu alle günstigen Faktoren für den Euro beharrlich ignoriert, sodass nun eine Art „gegenseitiger Ausgleich“ einsetzen könnte, der den Wechselkurs an seinen fairen Wert anpasst.

Am Mittwoch können Einsteiger Short-Positionen mit Kurszielen bei 1,1461–1,1474 eröffnen, sofern sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1527–1,1531 festigt. Long-Positionen werden im Falle einer Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,1527–1,1531 relevant, mit Zielen bei 1,1584–1,1594.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Marken zu beachten: 1,1267–1,1275, 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666 und 1,1745–1,1754. Am Mittwoch sind in der Eurozone keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant. In den USA dagegen werden der ADP-Arbeitsmarktbericht und der ISM-Index zur Aktivität im Dienstleistungssektor veröffentlicht. Der ADP-Bericht kann als nachrangig eingestuft werden, während der ISM-Index wichtig ist.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wird. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn rund um ein Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet werden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen oder gar keine Signale generieren. Technische Levels können in solchen Phasen außer Acht gelassen werden.
  4. Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und einem durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigten Trend zu tun.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (zwischen 5 und 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Kursbewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even (Einstand) nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Preislevels (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder als Quellen von Signalen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung das Handeln derzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt oder der Markt ganz verlassen werden, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Einsteiger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Für langfristigen Erfolg ist es entscheidend, eine klare Strategie zu entwickeln und ein angemessenes Money-Management zu betreiben.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
Go to the articles list Go to this author's articles Open trading account