Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem Japanischen Yen
Der Preistest bei 157,92 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Dollar-Käufe bestätigte. In der Folge stieg das Paar in Richtung des Zielniveaus von 158,22.
Ein starker Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe stützte gestern den Dollar und erhöhte den Druck auf das USD/JPY-Paar. Die Zahl für die Woche bis zum 1. August lag bei 199.000 und bestätigte die Widerstandsfähigkeit des US-Arbeitsmarktes. Für den Yen war dies ein ungünstiges Signal, da ein stärkerer Dollar vor dem Hintergrund solider Konjunkturdaten der japanischen Währung die Unterstützung entzieht – zumal die Lücke in der Geldpolitik zwischen der eher restriktiven Federal Reserve und der vorsichtigen Bank of Japan weiterhin groß bleibt. Es ist erwähnenswert, dass die BoJ zuletzt am Markt interveniert hat, um den Yen angesichts seiner starken Abschwächung zu stützen. Weitere Anstiege von USD/JPY könnten die Behörden daher veranlassen, ähnliche Maßnahmen erneut in Betracht zu ziehen. Derzeit hält der starke Dollar das Währungspaar auf erhöhten Niveaus, was es der japanischen Währung erschwert, den Druck ohne eine Änderung der Stimmung gegenüber der US-Wirtschaft zu überwinden.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute zu kaufen, wenn der Kurs den Bereich um 158,43 erreicht (grüne Linie im Chart), mit dem Ziel eines Anstiegs bis 158,69 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 158,69 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt aus. Am besten kehrt man beim Paar während Korrekturen und deutlicher Rücksetzer in USD/JPY wieder zu Käufen zurück. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 158,27 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtswende des Marktes führen. Es ist dann mit einem Anstieg bis zu den entsprechenden Niveaus von 158,43 und 158,69 zu rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst zu verkaufen, nachdem der Kurs 158,27 erreicht hat (rote Linie im Chart), was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird 157,95 sein. Dort beabsichtige ich, meine Short-Positionen zu schließen und sofort Käufe in die Gegenrichtung zu tätigen, in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau aus. Verkäufer werden jederzeit wieder aktiv; es genügt jeder noch so kleine Hinweis der Zentralbank. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 158,43 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtswende des Marktes führen. Es ist dann mit einem Rückgang bis zu den entsprechenden Niveaus von 158,27 und 157,95 zu rechnen.

Was das Chart zeigt:
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für den Kauf des Trading-Instruments;
- Breite grüne Linie – geschätzter Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder Gewinn realisiert werden kann, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegspreis für den Verkauf des Trading-Instruments;
- Breite rote Linie – geschätzter Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteinstieg ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.
