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FX.co ★ Apple-Aktien fallen im vorbörslichen Handel nach CXMT-Tests und der Einstellung des „All-Glass“-iPhones

Apple-Aktien fallen im vorbörslichen Handel nach CXMT-Tests und der Einstellung des „All-Glass“-iPhones

Apple-Aktien fallen im vorbörslichen Handel nach CXMT-Tests und der Einstellung des „All-Glass“-iPhones

Die Apple-Aktie fiel heute im vorbörslichen Handel um 1,2%. Die Aktie wurde ex-Dividende für eine vierteljährliche Ausschüttung von 0,27 US-Dollar gehandelt, was den Eröffnungskurs reduzierte.

Analysten und die Lieferkette verstärkten den Druck zusätzlich. Den schmerzhaftesten Schlag versetzte Jefferies, das die Aktie auf „Underperform“ herabstufte und das Kursziel von 285,56 auf 263,66 US-Dollar senkte. Begründet wurde dies mit der Einstellung des langerwarteten komplett gläsernen iPhones (aufgrund geringer Produktionsausbeute akzeptabler Einheiten) sowie mit gesenkten Gewinnerwartungen bis einschließlich des Geschäftsjahres 2029.

Ein weiterer wichtiger Bericht erschien gestern Abend und besagt, dass Apple Speicherchips des chinesischen Unternehmens CXMT für iPhone- und MacBook-Modelle testet. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines weltweiten DRAM- und NAND-Engpasses, der durch die rasante Ausweitung von Anwendungen im Bereich künstliche Intelligenz verursacht wird.

Apple-Aktien fallen im vorbörslichen Handel nach CXMT-Tests und der Einstellung des „All-Glass“-iPhones

Die Quelle berichtet außerdem, dass Apple vor der offiziellen Unterzeichnung von Verträgen mit dem chinesischen Zulieferer noch die Zustimmung des Weißen Hauses einholen will. Das erhöht die regulatorischen und geopolitischen Risiken, die die Anleger weiterhin einschätzen müssen. Anfang dieser Woche hat auch Phillip Capital die Aktie herabgestuft und auf steigende Speicherpreise als Bedrohung für Apples Bruttomarge hingewiesen.

Das Marktumfeld bot ebenfalls keine Unterstützung. Der S&P 500 lag nahezu unverändert (+0,1 %), der Nasdaq stieg um +0,3 % und der Dow Jones fiel um -0,1 %. Damit fehlte Apple der makroökonomische Rückenwind, um die unternehmensspezifischen Probleme auszugleichen.

Die Aktie notiert weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 344,57 US-Dollar und erholt sich noch immer von dem Kursrückgang nach den Quartalszahlen. Das Management hatte für das vierte Geschäftsquartal ein Umsatzwachstum von 9–11 % in Aussicht gestellt, was unter der Wall-Street-Erwartung von 12 % lag, und zugleich gewarnt, dass steigende Speicherkosten die Margen in den kommenden Quartalen belasten werden.

Die Ex-Dividenden-Anpassung, die Herabstufung durch Jefferies als Signal für einen Rückzug von Apples Premium-iPhone-Strategie, die ungeklärte Frage eines Wechsels auf chinesische Speicherbausteine sowie der Prognosewert unter Marktkonsens sorgen daher dafür, dass Verkäufer im vorbörslichen Handel aktiv bleiben. Die Aktie wird bei 309,28 US-Dollar gehandelt und liegt damit näher am Tagestief als am Tageshoch.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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