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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 11. August? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 11. August? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Rückblick auf die Trades vom Montag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 11. August? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD hat sich am Montag im Verlauf des Handels leicht nach unten bewegt, insgesamt blieb die Dynamik jedoch gering. Zudem wurden keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht, und es ereigneten sich keine bedeutenden Ereignisse im Tagesverlauf. Lediglich der Strom geopolitischer Nachrichten reißt nicht ab. Der Markt ignoriert jedoch zu Recht den Großteil dieser Meldungen. Iran und Oman verhandeln über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus und stehen kurz vor einer Einigung. Doch welchen Sinn hat dieses Abkommen, wenn Teheran die Meerenge nicht öffnen will, solange die USA eine Reihe von Bedingungen nicht erfüllen, die sie voraussichtlich nicht akzeptieren werden? Täglich erreichen uns zahlreiche solcher Meldungen. Donald Trump spricht weiterhin sowohl über ein Abkommen und die Wiedereröffnung der Meerenge als auch über neue Drohungen mit Angriffen gegen den Iran. Nach unbestätigten Berichten möchte der Präsident im Weißen Haus den Krieg so schnell wie möglich beenden und ist sogar bereit, von nuklearen Forderungen gegenüber dem Iran abzurücken. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Konflikt bald gelöst sein wird, denn der Iran pocht mittlerweile auf seine Rechte und fordert maximale Zugeständnisse.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 11. August? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Am Montag wurden im 5-Minuten-Chart keine Handelssignale gebildet, da die Volatilität den ganzen Tag über minimal war und sich der Kurs nicht einmal den technischen Niveaus oder Zonen näherte. Für Anfänger gab es somit keine Grundlage, um Handelspositionen zu eröffnen.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart hat der Kurs die Seitwärtsrange verlassen, in der er sich einen Monat lang befand, und setzt die Bildung eines neuen Aufwärtstrends fort. Unter Berücksichtigung aller Ereignisse der vergangenen Monate gehen wir davon aus, dass der Euro seinen stetigen Anstieg fortsetzen sollte. In den letzten Monaten hat der Markt zahlreiche Faktoren zugunsten des Euro konsequent ignoriert, weshalb wir weiterhin mit einer Aufwärtsbewegung der Gemeinschaftswährung rechnen, da sie unterbewertet ist.

Am Dienstag können Anfänger Short-Positionen mit Ziel bei 1,1461–1,1474 eröffnen, falls sich der Kurs unterhalb der Zone 1,1527–1,1531 festigt. Long-Positionen können bei einem Abpraller von der Zone 1,1527–1,1531 mit Ziel bei 1,1584–1,1594 eröffnet werden.

Im 5-Minuten-Chart sollten die Niveaus 1,1267–1,1275, 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754 beachtet werden. Am Dienstag sind in der EU und in den USA keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant. Daher wird es tagsüber erneut keinen fundamentalen Auslöser für stärkere Bewegungen geben, sodass die Volatilität voraussichtlich wieder niedrig bleibt.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wird. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker das Signal.
  2. Werden um ein bestimmtes Niveau herum zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen oder gar keine Signale erzeugen. Technische Niveaus können in diesem Umfeld an Aussagekraft verlieren.
  4. Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und wenn eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend stützt, zu tun.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Kursbewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus (Zonen) sind die Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders bzw. dienen als Ausgangspunkt für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung des Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte der Handel zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht erfolgen, oder man sollte den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Forex-Einsteiger sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und eines konsequenten Money-Managements ist entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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