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FX.co ★ Worauf sollte man am 11. August achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man am 11. August achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Überblick über makroökonomische Berichte:

Worauf sollte man am 11. August achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für den Dienstag sind keine makroökonomischen Veröffentlichungen angesetzt, wenn man den absolut unbedeutenden Bericht zu den Verkäufen bestehender Eigenheime in den USA außer Acht lässt. Wir gehen jedoch davon aus, dass dieser Bericht ignoriert werden wird. In den USA wird außerdem der wöchentliche ADP-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der jedoch kein aussagekräftiges Signal liefert. Erst am vergangenen Freitag hat der Markt die weitaus wichtigeren Nonfarm Payrolls ausgewertet und seine Schlüsse daraus gezogen. Der wöchentliche ADP-Bericht ist sogar noch weniger relevant als der monatliche.

Analyse fundamentaler Ereignisse:

Worauf sollte man am 11. August achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den fundamentalen Ereignissen am Dienstag gibt es absolut nichts Erwähnenswertes. Es ist keine einzige Rede eines Vertreters einer Zentralbank angesetzt. Allerdings werden Reden von Zentralbankvertretern im Moment auch nicht wirklich benötigt. Nach dem Nonfarm-Bericht vom Freitag ist klar geworden: Mit einer Anhebung des Leitzinses durch die Fed im September zu rechnen, ist nicht gerechtfertigt. Wir gehen außerdem davon aus, dass die Fed den Leitzins im gesamten Jahr 2026 überhaupt nicht anheben wird, doch ist diese Schlussfolgerung nicht sehr wahrscheinlich, da sich die Lage im Nahen Osten noch zehnmal ändern kann. Was die Europäische Zentralbank und die Bank of England betrifft, so könnten sie die Zinsen anheben, doch wird alles von den Inflationsdaten abhängen.

Der geopolitische Hintergrund bleibt weiterhin alles andere als zufriedenstellend. Die USA und Iran tauschen nach wie vor regelmäßig Angriffe aus; Verhandlungen finden derzeit nicht statt; die Straße von Hormus ist weiterhin ganz oder teilweise blockiert; die jemenitischen Huthi halten eine Blockade Saudi-Arabiens aufrecht; und Teheran droht, die Meerenge von Bab al-Mandab vollständig zu schließen, sollte Washington erneut versuchen, Druck auszuüben. Der Markt schenkt den Aussagen von Donald Trump keinen Glauben, und Iran zieht es inzwischen vor, mit Oman statt mit den USA zu verhandeln. Allerdings sind jegliche Vereinbarungen zwischen Maskat und Teheran sinnlos, wenn die USA die Meerenge weiterhin blockieren. In diesem Fall wird auch Iran seine Blockade aufrechterhalten.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am zweiten Handelstag der Woche könnten Währungspaare eine geringe Volatilität aufweisen, da für den heutigen Tag keine wichtigen Ereignisse auf dem Kalender stehen. Der Euro kann heute aus dem Bereich 1,1527–1,1531 gehandelt werden, das Pfund Sterling aus dem Bereich 1,3456–1,3476. Handelsentscheidungen müssen ausschließlich auf Basis technischer Faktoren getroffen werden.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je weniger Zeit nötig ist, desto stärker das Signal.
  2. Werden um ein bestimmtes Niveau herum zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen oder überhaupt keine Signale ausbilden. Technische Niveaus können in diesem Fall außer Acht gelassen werden.
  4. Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und in Richtung eines durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigten Trends zu tun.
  5. Wenn zwei Niveaus zu nah beieinanderliegen (von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandspreisniveaus (Zonen) sind die Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder Quellen für Handelssignale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung derzeit bevorzugt gehandelt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte man während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht handeln oder den Markt vorübergehend verlassen, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Für langfristigen Erfolg im Handel sind eine klare Strategie und ein funktionierendes Money-Management unerlässlich.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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