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FX.co ★ Überblick über das Währungspaar GBP/USD. 13. August. Donald Trumps Zugzwang

Überblick über das Währungspaar GBP/USD. 13. August. Donald Trumps Zugzwang

Überblick über das Währungspaar GBP/USD. 13. August. Donald Trumps Zugzwang

Das Währungspaar GBP/USD setzte seine Aufwärtsbewegung am Mittwoch fort. Diesmal war der Auslöser für die Schwäche der US‑Währung ein eher unspektakulärer US‑Inflationsbericht. Unspektakulär, aber deshalb nicht weniger bedeutsam. Experten hatten den Inflationswert für Juli korrekt prognostiziert, sodass die Marktreaktion nicht so stark ausfiel, wie sie hätte sein können. Gleichzeitig wurde jedoch zum zweiten Mal in Folge eine Verlangsamung des Anstiegs der Verbraucherpreise verzeichnet, was eine Anhebung des Leitzinses – zumindest im September – unzweckmäßig erscheinen lässt. Jegliche langfristige Prognosen sind derzeit völlig unangebracht. Die Inflation hängt inzwischen in hohem Maße vom geopolitischen Konflikt im Nahen Osten ab. Und irgendeine Entwicklung oder gar Lösung dieses Konflikts vorherzusagen, ist ein aussichtsloses Unterfangen. Schon allein die Rhetorik von Donald Trump gegenüber dem Iran kann sich dreimal am Tag ändern.

Es ist daher sinnvoll, sich der aktuellen Konstellation zwischen Amerika und dem Iran zuzuwenden, um zumindest grob einschätzen zu können, was kurzfristig zu erwarten ist. Aus unserer Sicht vollzieht sich die derzeitige Konfrontation zwischen Teheran und Washington ganz im Sinne einer Schachpartie. Beide Seiten haben alle ihnen zur Verfügung stehenden Züge gemacht, mit denen sie entweder die Angriffe des Gegners abwehren oder ihre eigene Stellung auf dem Brett verbessern konnten. Nun sind wir in eine Phase eingetreten, in der der Iran in einer soliden Verteidigungsstellung steht, aber dennoch in der Lage ist, jegliche US‑Angriffe zurückzuschlagen. Amerika wiederum befindet sich in einer klassischen „Zugzwang“-Position, in der jeder weitere Zug seine Lage nur verschlechtern würde. Kurz gesagt: Trump hat keine weiteren Möglichkeiten, den Iran zu einem Einlenken oder zu Verhandlungen zu bewegen. Der US‑Präsident hat alle seine Trümpfe bereits ausgespielt.

Schauen wir uns an, was der US‑Präsident sonst noch unternehmen könnte. Neue Angriffe auf den Iran? Sinnlos. Das haben alle bisherigen Angriffe und Schläge gezeigt. Eine Landung auf der Insel Kharg oder eine Bodenoffensive auf iranischem Territorium? Ebenfalls sinnlos, weil die US‑Truppen eine vernichtende Niederlage erleiden würden. Trump kann nicht die gesamte US‑Armee in den Nahen Osten entsenden, denn das käme einem umfassenden Krieg gleich, in dem die USA unweigerlich hohe menschliche Verluste hinnehmen müssten. Das amerikanische Volk würde Trump das unter keinen Umständen verzeihen. Wirtschaftlicher und sanktionsbezogener Druck? Der Iran unterliegt bereits hunderten oder tausenden von Sanktionen, die ihn dennoch nicht daran hindern, Öl nach China oder in andere ostasiatische Länder zu exportieren. Der Iran lebt seit einem halben Jahrhundert unter Sanktionen; neue Beschränkungen lösen dort keine Furcht mehr aus.

Doch selbst wenn wir annehmen, dass Trump einen der drei genannten Züge macht, würde er sich damit nur selbst schaden. Neue Raketenangriffe angesichts von Knappheit an Raketen und Waffen? Trump würde von seinem eigenen Elektorat und vom Pentagon mit heftiger Kritik überzogen. Eine Bodenoffensive? Die Republikaner würden weder im Senat noch im Repräsentantenhaus auch nur eine zusätzliche Stimme gewinnen. Wirtschaftlicher Druck und Abwarten? Der Iran ist bereit, Entbehrungen in Kauf zu nehmen und abzuwarten, und je länger der Konflikt andauert, desto höher werden die Preise für Öl und Treibstoff, desto höher die US‑Inflation und desto geringer Trumps Chancen bei der Wahl im November. Welchen Zug Trump auch macht, seine Position wird sich nur weiter verschlechtern.

Überblick über das Währungspaar GBP/USD. 13. August. Donald Trumps Zugzwang

Die durchschnittliche Volatilität des GBP/USD-Paares beträgt in den letzten 5 Handelstagen 47 Pips. Für das Pfund/US-Dollar-Paar gilt dieser Wert als „niedrig“. Daher erwarten wir am Donnerstag, dem 13. August, eine Bewegung innerhalb der Spanne, die durch die Marken 1,3444 und 1,3538 begrenzt wird. Der obere lineare Regressionskanal ist abwärts gerichtet und signalisiert damit einen Abwärtstrend. Der CCI-Indikator ist zweimal in den überkauften Bereich eingetreten, was eine neue Abwärtskorrektur auslösen kann.

Nächste Unterstützungsniveaus:

S1 – 1,3489

S2 – 1,3428

S3 – 1,3367

Nächste Widerstandsniveaus:

R1 – 1,3550

R2 – 1,3611

R3 – 1,3672

Handelsempfehlungen:

Das Währungspaar GBP/USD weist weiterhin eine Aufwärtstendenz auf. Die Politik von Trump wird die US-Wirtschaft weiter unter Druck setzen, sodass wir nicht mit einer langfristigen Stärke des US-Dollar rechnen. Das Jahr 2026 ist aufgrund der Geopolitik zwar weiterhin sehr positiv für den Dollar, aber jedes Märchen geht einmal zu Ende. Auf dem Wochen-Chart besteht innerhalb eines vierjährigen Aufwärtstrends weiterhin eine Seitwärtsbewegung zwischen den Marken 1,3150 und 1,3780, was auf einen anhaltenden Anstieg der britischen Währung im mittelfristigen Zeitraum hindeutet. Long-Positionen mit Kurszielen bei 1,3538 und 1,3550 können in Betracht gezogen werden, wenn sich der Kurs oberhalb des gleitenden Durchschnitts befindet. Befindet sich der Kurs unterhalb der Linie des gleitenden Durchschnitts, sind Short-Positionen mit Zielen bei 1,3444 und 1,3428 möglich.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Lineare Regressionskanäle helfen, den aktuellen Trend zu bestimmen. Wenn beide in dieselbe Richtung zeigen, ist der Trend stark.

Die Linie des gleitenden Durchschnitts (Einstellungen 20,0, geglättet) definiert den kurzfristigen Trend und die Richtung, in die aktuell gehandelt werden sollte.

Murray-Level sind Zielmarken für Bewegungen und Korrekturen.

Volatilitätsniveaus (rote Linien) kennzeichnen den wahrscheinlichen Preiskanal, in dem sich das Paar am nächsten Tag voraussichtlich bewegen wird, basierend auf den aktuellen Volatilitätsindikatoren.

Der CCI-Indikator – sein Eintritt in den überverkauften Bereich (unter ?250) oder in den überkauften Bereich (über +250) bedeutet, dass sich eine Trendumkehr in die Gegenrichtung annähert.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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