Analyse der Trades und Handelstipps für den japanischen Yen
Der Preistest bei 159,10 erfolgte, als der MACD-Indikator deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht verkauft. Zwei Tests des Preisniveaus von 159,25 fanden statt, während sich der MACD im überkauften Bereich befand, was zur Umsetzung des zweiten Sell-Szenarios für den Dollar führte; das Paar fiel jedoch nicht, was zu Verlusten führte.
Der Dollar gab nach der Verlangsamung der US-Inflation kurzzeitig nach; ein größerer Ausverkauf blieb jedoch aus. Der jährliche Verbraucherpreisindex sank von 3,5 % im Juni auf 3,4 %, während die Kerninflation von 2,6 % auf 2,5 % zurückging, was die US-Währung vorübergehend schwächte. Gleichzeitig entsprachen die Monatswerte genau den Prognosen: Der Gesamt-VPI stieg um 0,1 %, der Kern-VPI um 0,2 %. Das Ausbleiben von Überraschungen verhinderte starke Marktbewegungen und baute nach der Juli-Sitzung der Federal Reserve etwas Spannung ab. Für den Yen wurde die kurzfristige Schwäche des Dollars zu einem Faktor der Aufwertung, da die Verlangsamung der Inflation die Wahrscheinlichkeit weiterer Straffungsschritte der Fed verringert und die Kluft in den Ansätzen zur vorsichtigen Bank of Japan etwas verkleinert. Dennoch verhinderte die Übereinstimmung der Daten mit den Prognosen eine ausgeprägte Bewegung des USD/JPY-Paares, und der Rückgang fiel moderat aus.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt im Bereich von 159,46 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 159,76 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,76 plane ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Am besten nimmt man Käufe des Währungspaares bei Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern von USD/JPY wieder auf. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses im Bereich von 159,28 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer bullischen Trendwende führen. Ein Anstieg in Richtung der Widerstandsniveaus 159,46 und 159,76 ist dann zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY nur dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 159,28 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wird, was zu einem raschen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer ist das Niveau von 159,00, bei dem ich Short-Positionen schließen und zugleich sofort Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen werde (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Verkäufer können jederzeit zurückkehren; oft genügt schon ein Hinweis der Zentralbank. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses im Bereich von 159,46 kommt und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer bärischen Trendwende führen. Ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,28 und 159,00 ist dann zu erwarten.

Was das Chart zeigt:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
- Breite grüne Linie – geschätzter Kurs, bei dem ein Take-Profit gesetzt werden kann oder Gewinne realisiert werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Breite rote Linie – geschätzter Kurs, bei dem ein Take-Profit gesetzt werden kann oder Gewinne realisiert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel müssen Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management praktizieren und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.
