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FX.co ★ Was gibt es am 17. August zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Was gibt es am 17. August zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Was gibt es am 17. August zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Für Montag sind keine makroökonomischen Veröffentlichungen geplant. Daher wird es heute nur wenige Impulse für Bewegungen geben. Höchstwahrscheinlich steht uns ein „langweiliger Montag“ mit minimaler Volatilität bevor. Der Euro und das Pfund könnten ihren moderaten Anstieg auf Grundlage technischer Faktoren fortsetzen.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Was gibt es am 17. August zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Zu den wichtigsten Ereignissen am Montag zählt die Rede des Chefökonomen der Europäischen Zentralbank, Philip Lane. Es ist anzumerken, dass die EZB die einzige Zentralbank der G7 ist, die ihre Geldpolitik bereits angesichts der steigenden Inflation im Zusammenhang mit dem geopolitischen Konflikt im Nahen Osten und der Energiekrise gestrafft hat. Die EZB beabsichtigt jedoch nicht, es dabei zu belassen und ist bereit, ein oder zwei weitere Straffungsschritte vorzunehmen, falls sich das Wachstum der Verbraucherpreise weiter beschleunigt. Die Kommentare des Chefökonomen können den Tradern daher einen Hinweis geben, ob im September mit einem weiteren Zinsschritt zu rechnen ist. Unserer Einschätzung nach wird der Konflikt im Nahen Osten anhalten, sodass die Chancen auf eine vollständige Öffnung der Straße von Hormus praktisch gleich null sind. Das bedeutet, dass die Ölpreise in naher Zukunft kaum fallen dürften.

Der geopolitische Hintergrund bleibt weiterhin äußerst angespannt. Die USA und Iran führen regelmäßig gegenseitige Angriffe durch; derzeit finden keine Verhandlungen statt; die Straße von Hormus ist nach wie vor ganz oder teilweise geschlossen, und die jemenitischen Huthi halten die Blockade Saudi-Arabiens aufrecht. Teheran droht damit, die Meerenge Bab al-Mandab vollständig zu schließen, falls Washington erneut versucht, Druck auszuüben. Teheran hat Washington eine Liste von Forderungen vorgelegt, die für die Wiederöffnung der Straße von Hormus erfüllt werden müssen. Donald Trump hat seine Forderungen eher zum Schein formuliert. Keine der beiden Seiten beabsichtigt, diese zu erfüllen. Heute läuft zudem ein zweimonatiges Memorandum of Understanding aus, das beide Seiten bereits seit Längerem verletzen.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am ersten Handelstag der Woche könnten die Währungspaare erneut eher träge verlaufen, da heute keine wichtigen Nachrichten erwartet werden. Der Euro kann heute aus dem Bereich von 1,1584–1,1594 gehandelt werden, das Pfund Sterling aus dem Bereich von 1,3587–1,3598. Insgesamt rechnen wir mit einer weiteren Aufwertung von Euro und Pfund gegenüber dem US-Dollar.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer die benötigte Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Werden um ein bestimmtes Niveau herum zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet, sind alle weiteren Signale von diesem Niveau zu ignorieren.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder überhaupt keine Signale bilden. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Beim Handel auf Basis von MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität zu tun und wenn eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts anzeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus (Zonen) dienen als Kursziele bei der Eröffnung von Kauf- oder Verkaufsorders bzw. als Signalquellen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung derzeit vorzugsweise gehandelt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (gemäß Wirtschaftskalender) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte der Handel während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht erfolgen, oder man verlässt in dieser Zeit den Markt, um plötzliche, gegen die vorausgegangene Bewegung gerichtete Kursumkehrungen zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Handelsstrategie und ein angemessenes Money-Management sind entscheidend für einen langfristigen Handelserfolg.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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