Handelsrückblick und Trading-Tipps für den japanischen Yen
Der Test des Kursniveaus von 158,44 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Das bestätigte, dass es sich um einen geeigneten Einstiegspunkt für Verkäufe des Dollars handelte und führte zu einem Rückgang des Währungspaares um 16 Punkte.
In der zweiten Tageshälfte wartet der Markt auf eine Reihe von US-Konjunkturdaten, darunter die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, den Philadelphia Fed Manufacturing Index und den Leading Economic Index. Diese Indikatoren vermitteln ein umfassenderes Bild des Zustands der Wirtschaft, und nur sehr starke Daten werden in der Lage sein, die Unterstützung für den Dollar wiederherzustellen, indem sie die Erwartungen an höhere Fed-Zinsen stärken und die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben treiben. Sollten die Daten schwach ausfallen, dürfte der Druck auf die US-Währung höchstwahrscheinlich anhalten. Für den Yen bleibt die Entwicklung des Dollars ausschlaggebend: Schwächt sich der Dollar ab, könnte USD/JPY weiter fallen, während starke Daten das Währungspaar nach oben treiben würden, da sich die geldpolitische Kluft zwischen der Fed und der vorsichtigen Bank of Japan vergrößert.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich meinen Fokus stärker auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 legen.

Kaufsignal
Szenario #1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt bei etwa 158,69 (die grüne Linie im Chart) erreicht ist, mit einem Ziel bei 158,99 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 158,99 werde ich die Long-Position schließen und eine Short-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit einem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau. Das Währungspaar könnte heute steigen, aber das Aufwärtspotenzial ist eher begrenzt. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario #2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 158,44 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach oben führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,69 und 158,99 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem das Niveau von 158,44 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen sollte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird 158,10 sein; dort werde ich die Short-Position schließen und sofort eine Long-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit einem Ziel einer Bewegung von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau. Der Abwärtsdruck auf das Paar wird zurückkehren, falls die Zentralbank interveniert. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario #2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 158,69 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,44 und 158,10 ist dann zu erwarten.

Was das Chart zeigt
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann.
- Breite grüne Linie – das erwartete Kursniveau, auf dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn manuell mitgenommen werden kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann.
- Breite rote Linie – das erwartete Kursniveau, auf dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn manuell mitgenommen werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig. Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Kontoguthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und bedenken Sie, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontan auf Basis der aktuellen Marktsituation zu entscheiden, ist für einen Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.
