Rückblick auf Trades und Trading-Tipps für den japanischen Yen
Der Preistest von 159,16 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte.
In der zweiten Tageshälfte wartet der Markt auf eine Reihe sehr wichtiger US-Datenveröffentlichungen, darunter die Veränderung des BIP für das zweite Quartal, der Kernindex der privaten Konsumausgaben (PCE) für Juli sowie Daten zu Einkommen und Ausgaben der privaten Haushalte. Der Tag endet mit einer Rede des FOMC-Mitglieds Thomas Barkin. Besonders wichtig ist hierbei der PCE-Index, da er das bevorzugte Inflationsmaß der Fed ist und die Zinserwartungen sowie die Renditen von US-Staatsanleihen direkt beeinflusst. Starke Daten könnten die Renditen nach oben treiben und den Dollar stärken, während schwache Zahlen den Effekt umkehren würden. Dieses Szenario ist für den Yen von unmittelbarer Bedeutung, da er angesichts der deutlich vorsichtigeren Haltung der Bank of Japan besonders sensibel auf die Politik der Fed reagiert. Eine anziehende Inflation und ein robustes Wirtschaftswachstum könnten USD/JPY weiter nach oben treiben und die Divergenz zwischen den Ansätzen der beiden Zentralbanken vergrößern, während schwächere Ergebnisse der japanischen Währung ermöglichen würden, etwas Boden gutzumachen.
Was die Intraday-Strategie angeht, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufsignal
Szenario #1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 159,23 liegt (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel von 159,65 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,65 werde ich die Long-Position schließen und eine Short-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus. Ein Anstieg des Währungspaars ist heute möglich, aber das Aufwärtspotenzial ist relativ begrenzt. Wichtig! Bevor Sie kaufen, vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dieser nach oben zu bewegen.
Szenario #2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 159,05 testet, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,23 und 159,65 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 159,05 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird 158,78 sein; dort werde ich die Short-Position schließen und sofort eine Long-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit dem Ziel einer Bewegung von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Paar wird zurückkehren, wenn die Zentralbank interveniert. Wichtig! Bevor Sie verkaufen, vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dieser nach unten zu bewegen.
Szenario #2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu verkaufen, wenn der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 159,23 testet, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Umkehr nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,05 und 158,78 ist dann zu erwarten.

Was auf dem Chart angezeigt wird:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Breite grüne Linie – geschätzter Kurs, auf dessen Niveau ein Take Profit platziert werden kann oder an dem Gewinne manuell realisiert werden können, da weitere Kursgewinne über diesem Niveau hinaus unwahrscheinlich sind;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Breite rote Linie – geschätzter Kurs, auf dessen Niveau ein Take Profit platziert werden kann oder an dem Gewinne manuell realisiert werden können, da weitere Kursrückgänge unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich sind;
- MACD-Indikator. Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, sich an den überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig. Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen über den Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein geeignetes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader von Natur aus eine verlustreiche Strategie.
