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FX.co ★ GBP/USD – Smart Money Analyse: Das Pfund bleibt in einer engen Handelsspanne

GBP/USD – Smart Money Analyse: Das Pfund bleibt in einer engen Handelsspanne

GBP/USD – Smart Money Analyse: Das Pfund bleibt in einer engen Handelsspanne

Das Währungspaar GBP/USD steigt weiter, und diese Bewegung erscheint vollauf gerechtfertigt. Zur Erinnerung: Der Dollar war in den letzten Wochen mit zahlreichen negativen Faktoren konfrontiert, darunter die Entscheidung des US-Finanzministeriums, seine Käufe von langfristigen Anleihen auszuweiten, ein schwacher Nonfarm-Payrolls-Bericht, eine sich verlangsamende Verbraucherpreisinflation, ein geringeres BIP-Wachstum sowie sinkende Markterwartungen in Bezug auf eine straffere Geldpolitik der Fed. Tatsächlich ist dies bei Weitem nicht die vollständige Liste der Probleme, mit denen die US‑Währung derzeit zu kämpfen hat. Daher wäre es nicht überraschend, wenn der Rückgang des Dollars sich von den aktuellen Niveaus aus ohne nennenswerte Korrekturbewegung fortsetzt. Am Freitag wird der annualisierte Nonfarm-Payrolls-Bericht veröffentlicht, und Kevin Warsh wird eine Rede halten. Beide Ereignisse bergen Risiken für den Dollar. Ich würde es bevorzugen, wenn das Paar zunächst in Richtung Imbalance 27 korrigiert und dort ein neues Kaufsignal ausbildet, aber möglicherweise fehlt den Bären sowohl die Kraft als auch die Zeit für eine solche Bewegung. In den vergangenen vier Tagen hat sich der Preis weitgehend seitwärts bewegt, was in erster Linie auf die Schwäche der Bären hinweist. Die Bullen greifen derzeit nicht aktiv an, doch selbst unter diesen Bedingungen gelingt es den Bären nicht, Fortschritte zu erzielen.

Gibt es für die Bären aktuell überhaupt Perspektiven? Meiner Ansicht nach nicht. In der vergangenen Woche wurde ein Kaufsignal generiert, das den Tradern die Möglichkeit eröffnete, neue Long-Positionen einzugehen, die bereits einen Gewinn von rund 100 Punkten aufweisen. Seit dem 24. Juni hat das Pfund drei Kaufsignale ausgebildet und zudem frühzeitig auf eine bevorstehende Markup-Phase (Liquidity Sweeps) hingewiesen. Die Bären hingegen verfügen derzeit über keinerlei Muster oder Signale. Ihre einzige Hoffnung ist im Moment eine Korrekturbewegung, die nach einem Liquidity Sweep des Hochs vom 1. Mai einsetzen könnte. Außerdem möchte ich die neue bullische Imbalance 27 hervorheben, innerhalb derer sich ein weiteres Kaufsignal bilden kann. Mit anderen Worten: Unter den aktuellen Umständen wäre eine kleinere Korrektur sogar hilfreich, da sie den Bullen ermöglichen würde, mit neuen Positionen in den Markt einzusteigen. Zurzeit fehlt den Bären aber nicht einmal die nötige Kraft, um überhaupt eine Korrektur auszulösen.

Wie bereits angemerkt, wirkt die Geopolitik nicht länger unterstützend für den Dollar, da die Verhandlungen zwischen den USA und Iran faktisch in eine Sackgasse geraten sind. Offiziell verhandelt Teheran nur mit Oman. Es bleibt unklar, worin das Ergebnis dieser Gespräche in Bezug auf eine Beendigung des Konflikts und eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus bestehen könnte. Iran mag sich mit Oman auf bestimmte Modalitäten zur Kontrolle der Straße von Hormus einigen können, doch wie würde dies den Konflikt mit den USA lösen und zur Aufhebung der US‑Blockade der Meerenge führen? Parallel dazu hat Donald Trump beschlossen, eine zweite Form der Blockade gegen Iran zu verhängen – eine finanzielle. Gleichzeitig plant er, Sanktionen gegen alle Länder zu verhängen, die Iran unterstützen. Ein neuer globaler Konflikt könnte heraufziehen, der im besten Fall die Form eines Handels- oder Sanktionskonflikts annimmt.

In dieser Woche ist der Ölpreis auf 87 US‑Dollar je Barrel gefallen, doch meiner Einschätzung nach wird er kurzfristig wieder über 100 US‑Dollar steigen. Es wurden Berichte veröffentlicht, wonach Donald Trump die wirtschaftliche Blockade Irans aufheben könnte, wenn Teheran seinerseits die Blockade der Straße von Hormus beendet. Diese Meldungen sorgten für rückläufige Ölpreise. Derzeit werte ich diese Informationen jedoch eher als Medienbericht ohne hinreichende Bestätigung.

Die Chartanalyse zeigt einen weiteren Vorstoß der Bullen. Gegenwärtig stehen den Tradern drei bullische Imbalances (25, 26 und 27) zur Verfügung, innerhalb derer Long-Positionen in Betracht gezogen werden können. Selbstverständlich sollte das Hauptaugenmerk auf der jüngsten und der aktuell nächstgelegenen Imbalance liegen – der 27. Ein Liquidity Sweep des Hochs vom 1. Mai könnte eine Korrekturbewegung auslösen, und diese Korrektur könnte sogar unterhalb der Imbalance 27 verlaufen. Daher empfehle ich, neue Long-Positionen innerhalb der Imbalance 27 erst nach Ausbildung eines bestätigten Signals zu eröffnen und nicht allein aufgrund dessen, dass der Preis in die entsprechende Zone eintritt. Derzeit wirkt jedoch auch dieser Liquidity Sweep ebenso unüberzeugend wie der vorausgegangene. Typischerweise folgt auf einen gültigen Liquidity Sweep eine scharfe Bewegung in die Gegenrichtung.

Die Konjunkturlage am Mittwoch war recht interessant. Hervorzuheben ist insbesondere der US‑BIP‑Bericht. Allerdings lag dem Markt bereits die erste Schätzung vor, während endgültige Schlussfolgerungen auf Grundlage der dritten Schätzung gezogen werden. Infolgedessen fiel die Reaktion auf den wichtigsten Bericht des Tages verhalten aus und hatte keinen nennenswerten Einfluss.

Das übergeordnete fundamentale Umfeld ist nach wie vor so gelagert, dass ich langfristig kaum etwas anderes als eine Abwertung der US‑Währung erwarte. Der Krieg zwischen Iran und den USA hat daran nichts geändert. Die geopolitischen Entwicklungen hatten mehrere Monate lang dafür gesorgt, dass der Markt den Dollar vor allem in seiner Funktion als „sicherer Hafen“ wahrnahm, doch die aktive Phase des Konflikts ist inzwischen vorüber. Die Wahrscheinlichkeit einer strafferen Geldpolitik des FOMC ist in den vergangenen Wochen deutlich gesunken, was zusätzlichen Druck auf den US‑Dollar ausübt. Daher erachte ich jede Erholung des Dollars gegenwärtig als temporär und kurzlebig. Ich sehe keinen Anlass für einen neuen Vorstoß der Bärenseite beim Pfund.

Wirtschaftskalender für die USA und das Vereinigte Königreich:

  • USA – Veränderung der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung (12:30 UTC).

Der Wirtschaftskalender für den 27. August enthält eine Veröffentlichung. Es ist nicht zu erwarten, dass das konjunkturelle Umfeld am Donnerstag die Marktstimmung beeinflusst.

GBP/USD-Prognose und Handlungsempfehlungen:

Der langfristige Ausblick für das Pfund bleibt bullisch. Nach Liquidity Sweeps der beiden jüngsten Swing-Tiefs und der Ausbildung einer Reihe von Kaufsignalen setzen die Bullen ihren Vormarsch fort. Derzeit sehe ich keinerlei Grundlage für eine Abwärtsbewegung, da es keine bärischen Muster oder Signale gibt. Die Bullen erhielten ein Kaufsignal aus der Imbalance 24, das weiterhin gültig ist. Trader können bei diesem Signal bereits über Gewinnmitnahmen nachdenken. Innerhalb der Imbalance 26 hat sich ein neues Kaufsignal gebildet. Das aktuelle Kursziel für das Pfund ist das Hoch vom 27. Januar bei 1,3867. Ein Liquidity Sweep des Swing-Hochs vom 1. Mai könnte das Pfund kurzfristig etwas nach unten drücken, wird den Aufwärtstrend aber voraussichtlich nicht ernsthaft gefährden. Innerhalb der Imbalance 27 ist ebenfalls mit der Ausbildung eines bullischen Signals zu rechnen.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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