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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 27. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 27. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Analyse der Mittwochstrades:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 27. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Mittwoch seine erste relativ starke Bewegung der Woche. Mit etwas gutem Willen kann man von „stark“ sprechen, aber selbst eine Bewegung von 50 Pips gilt in dieser Woche bereits als volatil. Das Britische Pfund fiel unter dem Einfluss der US-Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter bis auf 1,3587, behält jedoch den Aufwärtstrend bei, was am aufsteigenden Kanal erkennbar ist. Im Vereinigten Königreich wurden in dieser Woche keine Konjunkturdaten veröffentlicht, und auch für Donnerstag sind keine geplant, sodass die Händler bis Freitag warten müssen. Morgen wird der Federal Reserve Chair Kevin Warsh in den USA eine Rede halten, zudem wird der jährliche Non-Farm Payrolls-Bericht veröffentlicht. Auch wenn von Warsh keine dramatischen Aussagen zur Geldpolitik erwartet werden, rechnet man beim Non-Farm Payrolls-Bericht mit einem markanten Wert, der viele Trader überraschen könnte.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 27. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Mittwoch zwei Verkaufssignale generiert. Das Pfund durchbrach zunächst den Bereich von 1,3631–1,3641 und prallte anschließend wieder nach unten ab. Die Signale spiegelten einander, sodass Einsteiger eine einzige Short-Position eröffnen konnten. Während der US-Handelssession erreichte der Kurs das nächstgelegene Ziel im Bereich von 1,3587–1,3598.

Handelsempfehlungen für Donnerstag:

Im Stundenchart setzt das GBP/USD-Paar seinen Aufwärtstrend fort. Unserer Ansicht nach sollte das britische Pfund weiter steigen, selbst wenn es von lokalen Faktoren nicht unterstützt wird. Im Wochenchart dauert die Bewegung von der unteren zur oberen Begrenzung des Seitwärtskanals an und ist noch nicht abgeschlossen. Das Vertrauen des Marktes in eine Zinserhöhung der Fed im September schwindet deutlich, da alle jüngsten makroökonomischen Daten und Ereignisse Druck auf den Dollar ausgeübt haben. Erst ein Schlusskurs unterhalb des aufsteigenden Kanals im Stundenchart würde aus technischer Sicht auf einen möglichen Rückgang des Paares hindeuten.

Am Donnerstag können Einsteiger den Einstieg in Short-Positionen in Erwägung ziehen, wenn ein Schlusskurs unterhalb des Bereichs 1,3587–1,3598 erfolgt, mit Ziel 1,3456–1,3476. Long-Positionen können mit Zielen bei 1,3631–1,3641 und 1,3695 eröffnet werden, falls der Kurs vom Bereich 1,3587–1,3598 nach oben abprallt.

Im 5-Minuten-Chart kann aktuell an den folgenden Marken gehandelt werden: 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695 und 1,3741. Für Donnerstag sind in Großbritannien keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant, während in den USA lediglich ein weniger bedeutender Bericht zu Auftragseingängen langlebiger Güter erscheint. Infolgedessen könnte die Volatilität des Paares erneut auf ein Minimum zurückgehen.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die für seine Ausbildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer die Dauer, desto stärker das Signal.
  2. Werden an einem bestimmten Level zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen generieren – oder auch gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität zu tun und wenn eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinanderliegen (ca. 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandslevels (Zonen) sind Ziele für das Öffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen oder dienen als Signalquellen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (laut Wirtschaftskalender) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt oder der Markt verlassen werden, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Handelsstrategie und ein durchdachtes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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