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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 28. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 28. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Trades vom Donnerstag:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 28. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD handel­te am Donnerstag erneut mit nur geringer Volatilität. In dieser Woche verzeichnete das britische Pfund eine leichte Korrektur, der Aufwärtstrend wurde dadurch jedoch nicht gebrochen. Somit könnte die Aufwärtsbewegung der britischen Währung jederzeit wieder einsetzen. Wir würden unerfahrenen Tradern nicht empfehlen, nun „aus dem Nichts“ neue Kaufpositionen zu eröffnen. In dieser Woche könnte bei den Marktteilnehmern der Eindruck entstanden sein, dass ein neuer Rückgang der amerikanischen Währung unausweichlich ist – sie warten lediglich auf die Rede von Kevin Warsh und die Veröffentlichung der Non-Farm Payrolls. Wir möchten jedoch daran erinnern, dass der Vorsitzende der Federal Reserve prinzipiell alles sagen kann und seine Aussagen im Voraus nicht vorhersehbar sind. Ebenso ist unklar, wie der Markt seine Worte interpretieren wird. Daher kann ein Anstieg des Dollars heute nicht ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs der amerikanischen Währung ist jedoch deutlich höher. Die Non-Farm Payrolls werden in der Regel nach unten revidiert, und der Markt bringt Warsh derzeit nur wenig Vertrauen entgegen.

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 28. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurde am Donnerstag formal ein Verkaufssignal generiert. „Formal“ deshalb, weil die Volatilität erneut minimal war und sich der Kurs nach der Signalentstehung nicht einmal 20 Pips in die gewünschte Richtung bewegen konnte.

Wie man am Freitag handelt:

Im Stundenchart hält das GBP/USD-Paar weiterhin seinen Aufwärtstrend. Unserer Ansicht nach sollte das britische Pfund weiter steigen, selbst wenn lokale Faktoren es nicht unterstützen. Im Wochenchart läuft die Bewegung von der unteren Begrenzung des Seitwärtskanals zur oberen Begrenzung weiter und ist noch nicht abgeschlossen. Das Vertrauen des Marktes in eine Zinserhöhung der Fed im September schwindet sichtbar, und alle jüngsten makroökonomischen Daten und Ereignisse haben Druck auf den Dollar ausgeübt. Nur ein Schlusskurs unterhalb des aufwärts gerichteten Kanals im Stundenchart würde aus technischer Sicht auf einen möglichen Rückgang des Paares hindeuten.

Am Freitag können Anfänger darüber nachdenken, Short-Positionen zu eröffnen, falls der Schlusskurs unterhalb der Zone 1,3587–1,3598 liegt, mit Kurszielen bei 1,3456–1,3476. Long-Positionen können mit Zielen bei 1,3631–1,3641 und 1,3695 eröffnet werden, wenn der Kurs von der Zone 1,3587–1,3598 nach oben abprallt.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Handelsmarken relevant: 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695 und 1,3741. Am Freitag sind in Großbritannien keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant – so wie die gesamte laufende Woche über nicht. In den USA stehen heute zwei wichtige Ereignisse an: der jährliche Non-Farm Payrolls-Bericht und die Rede von Warsh.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird daran gemessen, wie viel Zeit für seine Entstehung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je weniger Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen generieren – oder überhaupt keine. Technische Niveaus können dann an Aussagekraft verlieren.
  4. Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität zu tun und wenn eine Trendlinie oder ein Trendkanal die Bewegung stützt.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (zwischen 5 und 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus (Zonen) dienen als Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder als Signalquellen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung das Handeln derzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (gemäß Wirtschaftskalender) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte man zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Strategie und ein solides Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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