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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 31. August? Einfache Tipps und Analyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 31. August? Einfache Tipps und Analyse für Einsteiger

Handelsanalyse vom Freitag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 31. August? Einfache Tipps und Analyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD verzeichnete am Freitag im Verlauf des Handels einen recht deutlichen Rückgang, der sich auf verschiedene Weise erklären lässt. Erstens hatte der Kurs bereits früher in der Woche die aufsteigende Trendlinie nach unten durchbrochen. Formal signalisiert dies einen Trendwechsel hin zu einem Abwärtstrend, weshalb der Rückgang der Notierungen logisch erscheint. Zweitens hielt Kevin Warsh am Freitag eine Rede, die vom Markt erneut als „hawkish“ und als Hinweis auf eine künftige Straffung der Geldpolitik der Federal Reserve gewertet wurde. Unserer Ansicht nach trifft dies so nicht zu, aber Warshs Äußerungen zur Inflation ließen eine solche Interpretation zu. Drittens zeigte der jährliche Nonfarm Payrolls-Bericht einen deutlich weniger schlechten Wert, als es hätte kommen können, was der Markt ebenfalls als positiven Faktor aufgefasst hat. Damit haben drei formale Faktoren dem US-Dollar am Freitag zu Auftrieb verholfen. Wir möchten betonen, dass der aktuelle Rückgang des Währungspaares eine Korrektur darstellt und es nach wie vor kaum stichhaltige Gründe für eine nachhaltige Dollarstärke gibt. Nach dem Bruch der Trendlinie kann das Paar jedoch noch eine gewisse Zeit Abwärtsdynamik zeigen.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 31. August? Einfache Tipps und Analyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Freitag zwei Handelssignale. Das erste erschien während der asiatischen Handelssitzung in Form eines Abpralls aus dem Bereich 1,1655–1,1665. So konnten unerfahrene Trader frühzeitig Short-Positionen eröffnen. In der amerikanischen Sitzung wurde dieses Signal wiederholt, und einige Stunden nach seiner Bildung fiel das Paar bis in die nächste Unterstützungszone bei 1,1584–1,1594.

Wie man am Montag handelt:

Im Stundenchart hat das EUR/USD-Paar nach einem Monat Aufwärtsbewegung eine Korrektur begonnen. Unter Berücksichtigung aller Ereignisse der letzten Monate gehen wir davon aus, dass die europäische Währung ihren stetigen Anstieg auch ohne lokale Unterstützung fortsetzen sollte. Für die US-Währung gibt es derzeit keine Wachstumsfaktoren, daher rechnen wir weiter mit einer Aufwärtsbewegung.

Am Montag können Einsteiger Short-Positionen mit Ziel 1,1527–1,1531 in Erwägung ziehen, falls sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1584–1,1594 festigt. Long-Positionen können im Falle eines Abpralls aus dem Bereich 1,1584–1,1594 mit Ziel 1,1655–1,1665 eröffnet werden.

Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Marken berücksichtigt werden: 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1665, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837. Am Montag sind weder in der Eurozone noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant. In Deutschland wird heute der Inflationsbericht für August veröffentlicht, was das einzige wichtige Ereignis des Tages ist.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wird. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn rund um ein Niveau zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen generieren oder überhaupt keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen ihre Bedeutung verlieren.
  4. Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und bei Unterstützung des Trends durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal zu tun.
  5. Wenn zwei Niveaus sehr nah beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Kursbewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus (Zonen) sind die Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen oder dienen als Quellen für Signale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte der Handel während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht erfolgen, oder man sollte den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Strategie und ein konsequentes Money Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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