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FX.co ★ Worauf sollte man am 31. August achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man am 31. August achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 31. August achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Montag sind nur wenige makroökonomische Veröffentlichungen geplant. Genauer gesagt, nur eine. In Deutschland wird heute der Inflationsbericht für August in seiner ersten Schätzung veröffentlicht. Zur Erinnerung: Die Inflation ist entscheidend für den Ausblick auf die Geldpolitik, und die Europäische Zentralbank ist grundsätzlich bereit, eine zweite Zinserhöhung vorzunehmen, falls die Inflation weiter anzieht und sich vom Zielwert entfernt. Beschleunigt sich der Verbraucherpreisindex im August, könnte dies die europäische Währung unterstützen. Allerdings ist nicht mit einem starken Anstieg des Euro zu rechnen, da sich der Markt seine Schlüsse eher aus der gesamten Inflation im Euroraum als ausschließlich aus den deutschen Daten ziehen wird.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 31. August achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Am Montag gibt es aus fundamentaler Sicht absolut nichts Hervorhebenswertes. Am Freitag hielt der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, eine Rede, in der erneut Formulierungen zu hoher Inflation und der Notwendigkeit, diese zu bekämpfen, zu hören waren. Bedeutet das jedoch, dass der Leitzins der Fed im September angehoben wird? Unserer Ansicht nach nein, aber der Markt ist zu dem Schluss gekommen, dass dies der Fall sein wird. Auf Basis dieses Faktors sowie der technischen Faktoren könnte der Dollar in dieser Woche eine moderate Aufwertung zeigen.

Der geopolitische Hintergrund lässt weiterhin zu wünschen übrig. Die USA und Iran führen derzeit keine Verhandlungen; die Straße von Hormus bleibt ganz oder teilweise gesperrt, und die jemenitischen Huthi halten ihre Blockade gegen Saudi-Arabien aufrecht. Donald Trump hat beschlossen, eine beispiellose wirtschaftliche Operation zur Ausschaltung Irans durchzuführen und droht, Sanktionen gegen alle Länder zu verhängen, die in irgendeiner Weise mit dem Iran zusammenarbeiten. Bislang hat jedoch niemand Trumps Plan zur Ausschaltung Irans unterstützt, und ob er umgesetzt wird, ist weiterhin unklar. Bekannt ist lediglich, dass die USA zum ersten Mal seit einem Monat wieder Angriffe auf Raketenstellungen in der Nähe der Straße von Hormus geflogen haben. Wie wir sehen, hat sich der Konflikt nicht abgekühlt und ist keineswegs verschwunden.

Gesamtfazit:

Am ersten Handelstag der Woche könnten die Währungspaare erneut eher schwach gehandelt werden. Der Euro kann heute aus dem Bereich von 1,1584–1,1594 gehandelt werden, das britische Pfund aus den Bereichen von 1,3456–1,3476 und 1,3587–1,3598. Insgesamt erwarten wir in den kommenden Tagen eine Fortsetzung des Rückgangs, da sich die technischen Trends für beide Währungspaare auf abwärtsgerichtet (bearish) gedreht haben.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn um ein bestimmtes Niveau herum zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen oder überhaupt keine erzeugen. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Bedeutung verlieren.
  4. Beim Handel anhand von MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und dann zu tun, wenn eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (etwa 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsmarken (Preisniveaus oder -zonen) sind Ziele für das Öffnen von Kauf- bzw. Verkaufspositionen oder Quellen für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung Handel aktuell bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Unterstützungsindikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte man zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten daran denken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Handelsstrategie und ein solides Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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