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FX.co ★ Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 31. August. Der Dollar steht unter Beweisdruck

Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 31. August. Der Dollar steht unter Beweisdruck

GBP/USD Analyse 5M

Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 31. August. Der Dollar steht unter Beweisdruck

Das Währungspaar GBP/USD verzeichnete am Freitag ebenfalls einen recht deutlichen Rückgang, der ausreichte, um die Trendlinie und die Linien des Ichimoku-Indikators zu durchbrechen. Damit ist der Aufwärtstrend beim Pfund – ebenso wie der Aufwärtstrend beim Euro – abgeschlossen. Aus der technischen Perspektive sind daher in dieser Woche weitere Rückgänge des Paares und eine Stärkung des US-Dollars zu erwarten. Allerdings werden gerade in den USA in dieser Woche mehrere wichtige Berichte veröffentlicht, die den US-Dollar durchaus unter Druck setzen könnten. So erscheinen morgen die ISM-Berichte für das verarbeitende Gewerbe sowie der JOLTS-Bericht zu offenen Stellen. Am Donnerstag folgt der ISM-Index für den Dienstleistungssektor. Am Freitag werden dann die Nonfarm Payrolls und die Arbeitslosenquote für August veröffentlicht. Selbstverständlich wird der Freitag erneut der wichtigste Tag der Woche sein. Letzten Freitag wertete der Markt die -79.000 Nonfarm-Payroll-Stellen auf Jahressicht als durchaus positiv, woraufhin der Dollar zulegte. Nun bleibt abzuwarten, wie der Wert für August bei diesem entscheidenden Indikator ausfallen wird und wie die Zahlen für Juli und Juni revidiert werden. Der US-Arbeitsmarkt gerät erneut ins Rutschen, was unserer Ansicht nach der Federal Reserve eine weitere Straffung der Geldpolitik eher erschweren dürfte.

Aus technischer Sicht hat das britische Pfund begonnen, einen Abwärtstrend auszubilden, doch vieles wird in dieser Woche von den US-Daten zum Arbeitsmarkt, zur Arbeitslosigkeit und zur wirtschaftlichen Aktivität abhängen. Damit ist zwar ein Rückgang des Paares naheliegend, zugleich darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass die US-Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in den vergangenen Monaten eher schwache Werte gezeigt haben.

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Freitag zwei Verkaufssignale. Zunächst prallte das Paar vom Bereich 1,3574–1,3588 ab und korrigierte anschließend erneut von diesem Niveau. Damit hatten Trader zweimal die Möglichkeit, Short-Positionen zu eröffnen. Die Gewinne konnten bereits am Freitag realisiert oder die Positionen in die neue Woche übertragen werden, wobei der Stop-Loss auf den Break-even-Punkt nachgezogen werden konnte.

COT-Report

Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 31. August. Der Dollar steht unter Beweisdruck

Die COT-Berichte für das britische Pfund zeigen, dass Nichtkommerzielle seit mehreren Monaten mit Verkäufen den Markt dominieren. Die Netto-Position ist negativ, obwohl der langfristige Aufwärtstrend intakt bleibt. Angesichts der Ereignisse im Nahen Osten überrascht es nicht, dass die Nachfrage nach dem Dollar in der ersten Hälfte des Jahres 2026 recht hoch war. Der Krieg ist zwar offiziell beendet, der Konflikt besteht jedoch fort. Kurzfristig kann nur die Geopolitik den US-Dollar stützen. Solange sich der Kurs jedoch nicht unterhalb der Trendlinie fest etabliert, ist nicht mit einem starken Rückgang des Währungspaares zu rechnen.

Langfristig wird der Dollar sich aufgrund der Politik von Donald Trump weiter abschwächen, was im Wochenchart deutlich zu erkennen ist. Der Handelskrieg wird in der einen oder anderen Form noch lange andauern, und Trumps Politik zielt sowohl direkt als auch indirekt auf eine Schwächung der amerikanischen Währung ab. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt bestehen, wie die Trendlinie zeigt. Der Kurs hat diese Linie vor Kurzem getestet und ist von ihr abgeprallt. Laut dem jüngsten COT-Bericht (vom 25. August) hat die Gruppe der „Non-commercial“ 16.300 BUY-Kontrakte und 6.200 SELL-Kontrakte eröffnet. Damit erhöhte sich die Netto-Position der nichtkommerziellen Händler in dieser Woche um 10.100 Kontrakte.

GBP/USD Analyse 1H

Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 31. August. Der Dollar steht unter Beweisdruck

Im Stundenchart hat das GBP/USD‑Währungspaar begonnen, einen neuen Abwärtstrend auszubilden. Im langfristigen Bild zeigt das britische Pfund jedoch weiterhin nach oben. Nach wie vor sehen wir keine ernsthaften Gründe für ein dauerhaftes, kräftiges Wachstum der US‑Währung, und in dieser Woche könnten wichtige Daten von der anderen Seite des Atlantiks den Bären zahlreiche Probleme bereiten. Technisch betrachtet wäre ein Rückgang in dieser Woche allerdings durchaus logisch.

Für den 31. August heben wir die folgenden wichtigen Niveaus hervor: 1,3042–1,3050, 1,3096–1,3115, 1,3179–1,3187, 1,3301–1,3309, 1,3369–1,3377, 1,3465–1,3480, 1,3588, 1,3671–1,3681. Die Senkou Span B‑Linie (1,3573) und die Kijun‑sen (1,3589) können ebenfalls Signale liefern. Es wird empfohlen, den Stop‑Loss auf Break-even zu setzen, sobald sich der Kurs 20 Pips in die richtige Richtung bewegt hat. Die Linien des Ichimoku‑Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung von Handelssignalen berücksichtigt werden sollte.

Am Montag sind weder in Großbritannien noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen angesetzt, daher dürfte die Volatilität heute eher gering ausfallen. An den übrigen Tagen der Woche könnte die Aktivität der Händler jedoch deutlich höher sein, und der Dollar wird mehrere Belastungsproben zu bestehen haben.

Handelsempfehlungen:

Heute können Händler erwägen, in Short‑Positionen zu bleiben, mit Kursziel im Bereich 1,3465–1,3480, da im Bereich 1,3574–1,3588 zwei Verkaufssignale entstanden sind und sich der Trend nach unten gedreht hat. Long‑Positionen können heute eröffnet werden, falls es zu einem Abprall aus dem Bereich 1,3465–1,3480 kommt, mit Zielen im Bereich 1,3574–1,3588.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind dicke rote Linien, an denen eine Bewegung enden kann. Sie sind keine Quelle für Handelssignale.

Die Kijun‑sen‑ und Senkou Span B‑Linien sind Ichimoku‑Indikatorlinien, die aus dem 4‑Stunden‑Chart auf den Stundenchart übertragen wurden. Es handelt sich um starke Linien.

Extremniveaus sind dünne rote Linien, von denen der Kurs zuvor bereits abgeprallt ist. Sie sind Quellen für Handelssignale.

Gelbe Linien kennzeichnen Trendlinien, Trendkanäle und sonstige technische Formationen.

Indikator 1 in den COT‑Charts zeigt die Größe der Nettoposition jeder Händlerkategorie an.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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