Handelsanalyse und Trading-Tipps für das Britische Pfund
Der Test des Preisniveaus von 1,3548 fand statt, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was bestätigte, dass der Einstiegspunkt für den Kauf des Pfunds korrekt war. Allerdings kam es beim Währungspaar nie zu einer nennenswerten Aufwärtsbewegung.
In der zweiten Tageshälfte wird die Richtung des Pfunds vom übergeordneten Marktumfeld bestimmt, da keine wichtigen fundamentalen US-Daten anstehen und sich der Markt abgesehen vom G20-Treffen auf wenig stützen kann. Unter diesen Bedingungen ist das Pfund stark von externen Faktoren und der Stimmung gegenüber dem US-Dollar abhängig. Da die US-Währung durch den restriktiven Kurs der Fed unterstützt wird, dürfte der Druck auf GBP/USD anhalten, und ohne neue Impulse wird es für das Paar schwierig sein, seinen Abwärtstrend umzukehren. In Ermangelung von Konjunkturdaten dürfte die Volatilität gering bleiben, und eine deutliche Bewegung ist nur als Reaktion auf unerwartete Aussagen der Fed oder Signale vom G20-Treffen zu erwarten.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 1,3546 (die grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel in Richtung 1,3568 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3568 werde ich die Long-Position schließen und eine Short-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten Bewegung in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau. Heute ist beim Pfund nur dann mit einem Anstieg zu rechnen, wenn die US-Daten schwach ausfallen. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, das Pfund zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 1,3533 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3546 und 1,3568 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3533 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen sollte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird 1,3515 sein; dort werde ich die Short-Position schließen und sofort eine Long-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten Bewegung in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau. Starker Druck auf das Pfund wird zurückkehren, wenn die US-Daten stark ausfallen. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, das Pfund zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 1,3546 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3533 und 1,3515 ist dann zu erwarten.

Was das Chart zeigt:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Dicke grüne Linie – der erwartete Kurs, auf dessen Niveau der Take Profit platziert werden kann oder Gewinne manuell realisiert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Dicke rote Linie – der erwartete Kurs, auf dessen Niveau der Take Profit platziert werden kann oder Gewinne manuell realisiert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig. Anfänger im Forex-Handel müssen bei Entscheidungen zum Markteintritt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Konjunkturberichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Kontoguthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein vernünftiges Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen auf Grundlage der aktuellen Marktsituation zu treffen, ist für einen Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.
