Handelsanalyse und Tipps für den japanischen Yen
Der Preistest bei 159,79 erfolgte, als der MACD-Indikator begann, sich vom Nullpunkt nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Dollar-Käufe bestätigte. Allerdings verzeichnete das Währungspaar kein nennenswertes Wachstum.
Das Fehlen wichtiger Konjunkturdaten aus den USA war gestern der Hauptgrund für den leichten Rückgang des Dollars gegenüber risikoreicheren Anlagen. Für den Yen brachte die vorübergehende Schwäche des Dollars etwas Entlastung, und das Währungspaar USD/JPY gab leicht nach. Dennoch setzen die unterschiedlichen geldpolitischen Ansätze der entschlossen agierenden Federal Reserve und der deutlich vorsichtigeren Bank of Japan den Yen weiter unter Druck. Dieser Kontrast in der Geldpolitik hat eine Erholung der japanischen Währung bislang verhindert.
Der heutige schwache Bericht zum Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe Japans, der auf 54,9 fiel, belastete den Yen und führte zu einem Anstieg des Währungspaares USD/JPY. Der Index der Geschäftstätigkeit basiert auf Unternehmensumfragen und spiegelt den Zustand der Industrie wider: Werte über 50 deuten auf Wachstum hin, Werte darunter auf einen Rückgang. Das schwache Ergebnis unter den Prognosen signalisierte somit eine Abkühlung des Sektors. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig eine Schwäche der japanischen Gesamtwirtschaft, da die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe weiterhin auf einem relativ hohen Niveau liegt.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt im Bereich von 159,95 erreicht wird (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel beim Niveau von 160,21 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich um 160,21 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Am besten ist es, Käufe in das Währungspaar nach Korrekturen und deutlichen Rücksetzern bei USD/JPY zu tätigen. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 159,80 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Paares und dürfte zu einer Aufwärtsumkehr am Markt führen. Ein Anstieg ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,95 und 160,21 zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 159,80 unterschritten bzw. aktualisiert wird (die rote Linie im Chart), was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer liegt bei 159,55, wo ich beabsichtige, meine Short-Positionen zu schließen und sofort Rückkäufe zu tätigen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Verkäufer können jederzeit zurückkehren, daher wird jedes Signal der Zentralbank von Bedeutung sein. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 159,95 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Paares und dürfte zu einer Abwärtsumkehr am Markt führen. Ein Rückgang ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,80 und 159,55 zu erwarten.

Worauf Sie im Chart achten sollten:
- Dünne grüne Linie – Einstiegsniveau, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;
- Breite grüne Linie – Geschätztes Kursniveau, an dem Sie Take Profit setzen oder Gewinne manuell sichern können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegsniveau, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;
- Breite rote Linie – Geschätztes Kursniveau, an dem Sie Take Profit setzen oder Gewinne manuell sichern können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Es ist am besten, sich vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen aus dem Markt herauszuhalten, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie außerdem daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.
