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FX.co ★ XAU/USD – Kursanalyse und Prognose: Gold bleibt anfällig für weitere Rückgänge

XAU/USD – Kursanalyse und Prognose: Gold bleibt anfällig für weitere Rückgänge

XAU/USD – Kursanalyse und Prognose: Gold bleibt anfällig für weitere Rückgänge

Gold (XAU/USD) verzeichnet moderate Verluste im Tagesverlauf, bleibt jedoch in der Nähe des eineinhalb Wochen-Tiefs, das am Vortag markiert wurde. Äußerungen des Vorsitzenden der Federal Reserve, Kevin Warsh, vom vergangenen Freitag haben die Markterwartungen einer bevorstehenden Zinserhöhung verstärkt und belasten den Goldpreis.

Warsh hielt auf dem Jackson-Hole-Symposium eine unerwartet restriktive Rede und wies auf die Möglichkeit höherer Zinsen hin, falls sich die Inflation nicht deutlich verlangsamt. Ein weiterer Faktor ist der Anstieg der Energiepreise infolge der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran, der die Sorgen über anhaltend hohe Inflation wiederbelebt und die Erwartungen steigender Zinsen untermauert hat. Laut dem FedWatch Tool der CME Group schätzen Händler die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed auf ihrer anstehenden Sitzung am 15.–16. September die Kreditkosten anhebt, derzeit auf rund 65 %. Dies unterstützt zusammen mit der geopolitischen Unsicherheit eine Erholung des US-Dollar als sicherer Hafen nach seinem Rückgang am Montag und setzt die Goldpreise zusätzlich unter Druck.

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Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten, bei denen US-Streitkräfte am Sonntag die iranische Insel Larak angegriffen haben, haben die Spannungen weiter verschärft. Dies war der erste derartige Angriff seit Ende Juli und veranlasste Iran dazu, im Gegenzug US-Luftwaffenstützpunkte in Jordanien anzugreifen. Zusätzlich meldete Iran den Einsatz von Drohnen gegen den Luftwaffenstützpunkt Al Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten. US-Präsident Donald Trump warnte vor der Möglichkeit weiterer militärischer Maßnahmen und drohte mit einem „harten“ Schlag gegen Iran. Damit bleibt die geopolitische Risikoprämie bestehen, die weiterhin die Ölpreise und den US-Dollar stützt.

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Nichtsdestotrotz sollten Händler davon absehen, aggressive Richtungspositionen zu eröffnen, und die Veröffentlichung wichtiger US-Makrodaten abwarten, die zu Beginn des neuen Monats anstehen. Die geschäftige Woche beginnt heute mit der Veröffentlichung des ISM Manufacturing PMI und der JOLTS-Daten zu offenen Stellen. Der Hauptfokus sollte auf dem US-Arbeitsmarktbericht zu den monatlichen Nonfarm Payrolls (NFP) liegen, der am Freitag veröffentlicht wird. Angesichts des oben beschriebenen fundamentalen Umfelds spricht der Ausblick für Dollar-Bullen, was darauf hindeutet, dass der Weg des geringsten Widerstands für den Goldpreis abwärts gerichtet ist.

Aus technischer Sicht könnten die Bären nach dem Bruch unter den einfachen 100-Perioden-Durchschnitt (SMA) nun den 200-Tage-EMA ins Visier nehmen. Allerdings sind die Oszillatoren noch nicht in den negativen Bereich vorgedrungen, was darauf hindeutet, dass die Bullen noch über etwas Stärke verfügen. Der Widerstand liegt nun beim 20-Tage-SMA, gefolgt vom 100-Tage-SMA; oberhalb dieser Marken könnten die Bullen neuen Schwung gewinnen.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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