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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 7. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 7. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Handelsrückblick vom Freitag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 7. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Freitag wahrlich paradoxe Bewegungen. Den Großteil der Woche über war der US‑Dollar moderat stark – eine Tendenz, die bereits am vergangenen Freitag unter recht widersprüchlichen Umständen begonnen hatte. Zur Erinnerung: Der jährliche Nonfarm‑Bericht fiel negativ aus und Kevin Warshs Rede ließ sich kaum eindeutig als „hawkish“ bezeichnen. Dennoch legte der Dollar zu. Von Montag bis Mittwoch wurde die US‑Währung von keinem der Konjunkturberichte gestützt, aber die Nachfrage nach ihr stieg weiter. Am Donnerstag wurde dann ein starker ISM Services Index veröffentlicht und … der Dollar gab bis zum Ende des Tages nach. Am Freitag wurden die stärksten Nonfarm Payrolls veröffentlicht und der Dollar … gewann buchstäblich 15 Pips. Unserer Ansicht nach deutet all dies darauf hin, dass der aktuelle Rückgang eine technische Korrektur ist und dass sich der Markt auf einen neuen Aufwärtsimpuls vorbereitet. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinserhöhung durch das Federal Reserve im September (das derzeit zentrale Marktthema) gering ist, sodass es keine soliden Gründe für eine anhaltende Aufwertung des Dollars gibt.

5M‑Chart des EUR/USD‑Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 7. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart hat sich am Freitag ein Kaufsignal gebildet, das sich in der kommenden Woche weiterentwickeln könnte: Gleich zu Beginn der US-Sitzung prallte der Kurs von dem Bereich 1,1584–1,1594 nach oben ab, wodurch Einsteiger Long-Positionen eröffnen konnten. Bis zum Ende des Tages hätten diese Long-Positionen bereits Gewinn abwerfen können. Alternativ konnten Trader den Stop-Loss auf Break-even nachziehen und auf größere Kursgewinne warten.

Wie man am Montag handelt:

Im Stundenchart setzt das Währungspaar EUR/USD seine Korrektur nach einem einmonatigen Anstieg fort. Angesichts aller Ereignisse der letzten Monate gehen wir davon aus, dass der Euro seinen Anstieg auch ohne lokale Unterstützung stetig fortsetzen sollte. Der US-Dollar verfügt derzeit über keine Wachstumstreiber, abgesehen vom beinahe religiösen Glauben des Marktes an eine Zinserhöhung durch die Fed.

Am Montag können Einsteiger Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,1527–1,1531 in Erwägung ziehen, falls der Kurs den Bereich 1,1584–1,1594 nach unten durchbricht. Kaufpositionen können mit Zielen bei 1,1655–1,1665 gehalten werden, wenn der Kurs nach einem Abprall von 1,1584–1,1594 nach oben dreht.

Im 5-Minuten-Chart sind die Niveaus 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1665, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 zu beachten. Am Montag veröffentlicht die Eurozone die dritte Schätzung des BIP für das 2. Quartal, und aus Deutschland kommen Daten zur Industrieproduktion. Dabei handelt es sich nicht um die wichtigsten Veröffentlichungen, daher könnte die Volatilität am ersten Handelstag der Woche gering ausfallen.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je kürzer diese Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wurden an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale erzeugen oder auch gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Befinden sich zwei Niveaus zu dicht beieinander (innerhalb von 5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand sind Niveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen oder als Ausgangspunkt für Signale fungieren.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, welche den aktuellen Trend veranschaulichen und die bevorzugte Handelsrichtung zum jeweiligen Zeitpunkt anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Hilfsindikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung von Währungspaaren erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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