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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 7. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 7. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Handelsrückblick vom Freitag:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 7. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Freitag ebenfalls Bewegungen, mit denen Händler vernünftigerweise nicht rechnen konnten. Die Lage ist einfach: Fällt der Nonfarm-Payrolls-Bericht stark aus (über den Prognosen), würde man einen kräftigen Anstieg des US-Dollars erwarten. Fällt der Nonfarm-Bericht schwach aus, würde man einen Rückgang des Dollars erwarten. Am Ende sahen wir jedoch keines von beidem. Der NFP-Wert lag dreimal so hoch wie die optimistischsten Prognosen, dennoch legte der Dollar nur etwa 50 Pips zu und gab bis zum Ende des Tages den Großteil davon wieder ab. Im Kern legte der Dollar also nicht zu, obwohl es dafür allen Anlass gegeben hätte, und die Marktreaktion auf diesen wichtigen Bericht fiel schwach aus. Entscheidend ist, dass der Markt noch nicht geklärt hat, ob die NFP-Daten für August die Federal Reserve zu einer Zinserhöhung im September veranlassen werden. Einerseits war der Bericht stark, andererseits handelt es sich nur um einen einzelnen Datenpunkt.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 7. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Auf dem 5‑Minuten‑Timeframe wurden am Freitag keine Handelssignale generiert. Während der US‑Session hätte das Paar nach der Veröffentlichung der US‑Daten den Bereich 1,3456–1,3476 erreichen können, verfehlte ihn jedoch um etwa 5 Pips. Daher gab es für unerfahrene Trader keinen Anlass, Positionen zu eröffnen.

Wie man am Montag handelt:

Auf dem Stunden‑Timeframe setzt das GBP/USD‑Paar seinen abwärtsgerichteten Korrekturtrend fort. Unserer Ansicht nach sollte das Pfund mittelfristig unter nahezu jedem Szenario weiter steigen, befindet sich jedoch aktuell noch in einer Korrekturphase. Auf dem Wochen‑Timeframe setzt sich die Bewegung von der unteren Begrenzung des Seitwärtskanals in Richtung der oberen Begrenzung fort und könnte noch nicht abgeschlossen sein. Daher rechnen wir mit einer Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung.

Am Montag können Einsteiger Short‑Positionen mit Zielen bei 1,3380–1,3386 in Betracht ziehen, sofern sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,3456–1,3476 behauptet. Long‑Positionen können mit Kurszielen bei 1,3587–1,3598 eröffnet werden, falls es zu einem Rebound vom Bereich 1,3456–1,3476 kommt.

Auf dem 5‑Minuten‑Timeframe können Sie die Niveaus 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695, 1,3741 handeln. Am Montag sind in den USA und im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant. Daher erwarten wir am ersten Handelstag der neuen Woche keine starken Bewegungen.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Rebound oder Ausbruch) benötigt wird. Je kürzer die benötigte Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level aufgrund falscher Signale zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder auch überhaupt keine. Technische Levels können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Auf dem Stunden‑Timeframe sollten Handelssignale des MACD‑Indikators nur beachtet werden, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (innerhalb von 5–20 Pips), sollten sie als eine Unterstützungs‑ bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop‑Loss auf Break‑even (Einstand) nachgezogen werden.

Worauf Sie in den Charts achten sollten:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand sind Levels, die als Zielmarken beim Eröffnen von Kauf‑ oder Verkaufspositionen oder als Quellen für Handelssignale dienen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend verdeutlichen und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Hilfsindikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung von Währungspaaren erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex‑Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Money Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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