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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 11. September? Einfache Tipps und Trade-Review für Anfänger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 11. September? Einfache Tipps und Trade-Review für Anfänger

Handelsrückblick vom Donnerstag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 11. September? Einfache Tipps und Trade-Review für Anfänger

Der EUR/USD bewegte sich am Donnerstag erneut vorsichtig, obwohl es mindestens ein wichtiges Ereignis gab. Gestern veröffentlichte die Europäische Zentralbank die Ergebnisse ihrer Sitzung und signalisierte zum zweiten Mal innerhalb von rund drei Monaten eine restriktive Haltung und Prognose. Mit anderen Worten: Die EZB erhöhte die Leitzinsen zum zweiten Mal im Jahr 2026 und deutete an, dass sich die Inflation im Euroraum aufgrund des Konflikts im Nahen Osten, der Blockade der Straße von Hormus und höherer Ölpreise beschleunigen wird. Damit ist die EZB bereit, in Zukunft weitere Straffungen vorzunehmen. Dennoch half all das der Gemeinschaftswährung nicht. Anstatt der erwarteten Rallye fiel der Euro, und selbst die Pressekonferenz von Christine Lagarde konnte ihn nicht stützen. Der Markt könnte das Sitzungsergebnis bereits im Voraus eingepreist haben – es war seit etwa zwei Wochen bekannt – doch das ändert nichts an der Tatsache, dass eine Zinserhöhung der EZB zum zweiten Mal nicht zu einem stärkeren Euro geführt hat. Der Markt ignoriert weiterhin eurofreundliche Faktoren und wartet auf eine Straffung durch die Federal Reserve.

5-Minuten-Chart des EUR/USD

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 11. September? Einfache Tipps und Trade-Review für Anfänger

Im 5-Minuten-Chart (TF) hat sich am Donnerstag ein Kaufsignal gebildet. Zu Beginn der US-Session prallte der Kurs aus dem Bereich 1,1584–1,1594 nach oben ab, wodurch unerfahrene Trader Long-Positionen eröffnen konnten. Der Euro legte bis zum Tagesende etwas zu, insgesamt blieb die Volatilität jedoch gering.

Wie man am Freitag handelt:

Im Stundenchart kann EUR/USD seinen Aufwärtstrend wieder aufnehmen. Angesichts der Ereignisse der letzten Monate gehen wir davon aus, dass der Euro auch ohne lokale Unterstützung weiter stetig steigen sollte. Dem US-Dollar fehlen derzeit jegliche Wachstumstreiber, abgesehen vom nahezu religiösen Glauben des Marktes an eine Zinserhöhung durch die Fed.

Am Freitag können unerfahrene Trader Short-Positionen mit Kursziel 1,1527–1,1531 eröffnen, falls der Kurs unterhalb von 1,1584–1,1594 schließt. Long-Positionen können mit Ziel 1,1655–1,1665 eröffnet werden, wenn der Kurs vom Bereich 1,1584–1,1594 nach oben abprallt.

Im 5-Minuten-Chart sollten die Marken 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1665, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 beachtet werden. Am Freitag spricht EZB-Präsidentin Christine Lagarde erneut im Euroraum, zudem werden in den USA die wichtigen Verbraucherpreisdaten (CPI) für August veröffentlicht. Die Volatilität könnte heute über dem jüngsten Monatsdurchschnitt liegen.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Ausbildung (Abpraller oder Ausbruch) benötigt wird. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen bereits zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Range/Flat) kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder überhaupt keine. Technische Marken können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Marken zu nah beieinander liegen (innerhalb von 5–20 Pips), sind sie als gemeinsame Unterstützungs- oder Widerstandszone zu betrachten.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursmarken (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele für den Einstieg in Kauf- oder Verkaufstrades oder als Signalquellen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Hilfsindikator, der ebenfalls Signale liefern kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollten Trader zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit höchster Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorherigen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Money-Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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