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FX.co ★ XAU/USD – Kursanalyse und Prognose: Aktuelle geopolitische Risiken stützen den Dollar eher als Gold

XAU/USD – Kursanalyse und Prognose: Aktuelle geopolitische Risiken stützen den Dollar eher als Gold

XAU/USD – Kursanalyse und Prognose: Aktuelle geopolitische Risiken stützen den Dollar eher als Gold

Gold (XAU/USD) zeigt eine moderate Erholung im Tagesverlauf, nachdem der Preis im frühen Handel auf 4.300 USD gefallen war, das niedrigste Niveau der vergangenen anderthalb Wochen. Aktuell ist der Kurs auf 4.360 USD gestiegen. Das Aufwärtspotenzial bleibt jedoch begrenzt, da Händler voraussichtlich die Veröffentlichung der US-Verbraucherinflationsdaten abwarten werden, bevor sie Richtungspositionen eröffnen.

Gleichzeitig haben die am Donnerstag veröffentlichten Daten zum US-Erzeugerpreisindex (PPI) die Erwartungen auf höhere Zinsen durch die Federal Reserve (Fed) verstärkt. Dies könnte den US-Dollar weiter unterstützen und den Spielraum für steigende Goldpreise begrenzen.XAU/USD – Kursanalyse und Prognose: Aktuelle geopolitische Risiken stützen den Dollar eher als GoldDer US-Verbraucherpreisindex (CPI) gilt als Schlüsselfaktor, der die Entscheidung der Fed in der kommenden Woche beeinflussen könnte. Michael Pfister von Commerzbank weist darauf hin, dass die Märkte kaum Zeit haben, durchzuatmen, und dass die heutige CPI-Veröffentlichung bei den Entscheidungen auf der Fed-Sitzung in der nächsten Woche potenziell den Ausschlag geben könnte.

Die Inflationsdaten werden nicht nur für die anstehende geldpolitische Entscheidung, sondern auch für den US-Dollar von Bedeutung sein. Anleger preisen bereits eine weitere Straffung der Geldpolitik durch die Fed um rund 80 Basispunkte bis Mitte 2027 ein, obwohl die Kerninflation moderater bleibt und Unsicherheit über die Reaktion des neuen Fed-Vorsitzenden besteht.

Am Donnerstag meldete das US Bureau of Labor Statistics (BLS), dass der Gesamt-Erzeugerpreisindex (PPI) im Jahresvergleich im August um 5,4 % gestiegen ist, nach revidierten 4,8 % im Vormonat und über der Prognose von 5,3 %. Der Kerninflationswert ohne Lebensmittel und Energie entsprach den Erwartungen und stieg von 4,3 % im Juli auf 4,6 %. Diese Daten verstärken die Risiken im Zusammenhang mit hohen Energiepreisen und untermauern die Erwartung, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen erneut anheben wird.

Die Rohölpreise sprangen auf den höchsten Stand seit dem 21. Mai, nachdem sich die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran weiter verschärft haben. Am Montag plant das US-Finanzministerium, im Rahmen einer Kampagne zur wirtschaftlichen Druckausübung auf den Iran Sanktionen gegen eine bislang nicht genannte Großbank zu verhängen. Zudem eroberten die vom Iran unterstützten Huthi-Kräfte im Jemen die Schlüsselstadt Mocha an der Küste des Roten Meeres, wodurch sie ihre Position in der Nähe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab ausbauen und die Sorgen über mögliche Störungen der Ölversorgung verstärken.XAU/USD – Kursanalyse und Prognose: Aktuelle geopolitische Risiken stützen den Dollar eher als GoldUS-Präsident Donald Trump erklärte außerdem, dass die Konfrontation mit dem Iran voraussichtlich über die Zwischenwahlen im November hinaus andauern werde. Dies stützt die geopolitische Risikoprämie und könnte sowohl die Ölpreise als auch den US-Dollar als sicheren Hafen weiter unterstützen.

Vor diesem Hintergrund könnten robuste Daten zum US-Verbraucherpreisindex (CPI) zu einem stärkeren Dollar führen, was beim Eingehen von Long-Positionen in Gold zu Vorsicht mahnt. Dennoch steuert das Edelmetall weiterhin auf einen Wochenverlust und womöglich weitere Rückgänge zu.

Aus technischer Sicht notiert Gold leicht über dem 200-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 4.317 USD und erhält damit weiterhin Unterstützung von wichtigen mittelfristigen Trendindikatoren. Der Aufwärtsimpuls nimmt jedoch ab: Der MACD bewegt sich in Richtung Nulllinie, was nachlassende Dynamik signalisiert, während der Relative-Stärke-Index (RSI) sich im negativen Bereich befindet und damit auf einen Verlust an bullischer Kraft hinweist. Die nächsten Widerstandsmarken liegen bei 4.360 und 4.400 USD. Auf der Unterseite befindet sich die erste Unterstützung bei 4.317 USD, verstärkt durch den 200-Tage-EMA, gefolgt von 4.300 USD. Ein Bruch unter diese Zone würde den Weg in Richtung des 50-Tage-SMA und potenziell tieferer Verluste öffnen.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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