Rückblick auf die Trades und Trading‑Tipps für das Britische Pfund
Der Test der Marke von 1,3517 erfolgte, als der MACD-Indikator begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen – ein Signal für einen guten Einstieg in Long-Positionen im Pfund. In der Folge stieg das Währungspaar um 15 Pips.
Das Pfund geriet nach dem US-Inflationsbericht unter Druck, doch der Datenblock lieferte kein klares Signal und wirkte insgesamt recht gemischt. Der Gesamt‑CPI legte im Monatsvergleich um 0,4 % zu und verharrte im Jahresvergleich bei 3,4 %, während die Kerninflation im Jahresvergleich sogar auf 2,4 % zurückging – ein Argument für die „Tauben“. Die „Falken“ werden hingegen auf die auf 0,3 % gestiegene monatliche Kernrate verweisen, was annualisiert rund 3,7 % entspricht, sowie auf deutliche Preissteigerungen bei Benzin, Flugtickets und Wohnraum. Im Kern kühlten sich nur die medizinischen Kosten und Autoversicherungen ab; ich sehe daher keine breit angelegte Preisberuhigung, und dieser Wert hat die Debatte „Falken gegen Tauben“ innerhalb der Federal Reserve lediglich verschärft.
Aus technischer Sicht hat sich für das Pfund kaum etwas geändert: Die Chance auf eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung bleibt bestehen, weshalb ich vorerst nicht mit einem ausgeprägten Trend rechne. Für Großbritannien sind heute keine Datenveröffentlichungen geplant, sodass das Pfund stark vom externen Umfeld abhängt. Ich gehe von verhaltener Volatilität und weiterem Range‑Trading aus. Meiner Ansicht nach wird die eigentliche Richtungsentscheidung für das Währungspaar erst auf der Fed‑Sitzung am 15.–16. September fallen; bis dahin erwarte ich nervöse, aber unentschlossene Bewegungen im GBP/USD.
Für die Intraday‑Strategie werde ich mich hauptsächlich auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, das Pfund zu kaufen, falls der Kurs den Einstiegspunkt im Bereich von 1,3517 erreicht (die grüne Linie im Chart), mit dem Ziel eines Anstiegs bis 1,3548 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3548 beabsichtige ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips von diesem Niveau aus). Rechnen Sie damit, dass das Pfund nur im Rahmen einer Korrektur steigt. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,3497 kommt, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Es sind Bewegungen in Richtung der Gegenlevels 1,3517 und 1,3548 zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, das Pfund zu verkaufen, nachdem 1,3497 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird 1,3464 sein; dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Umkehr von 20–25 Pips von diesem Niveau). Schlechte Nachrichten werden den Druck auf das Pfund wieder verstärken. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,3517 kommt, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Abwärtsumkehr auslösen. Es ist mit einem Rückgang bis zu den Gegenlevels 1,3497 und 1,3464 zu rechnen.

Worauf Sie im Chart achten sollten:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;
- Breite grüne Linie – Geschätztes Kursniveau, an dem Sie Take Profit setzen oder Gewinne manuell sichern können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;
- Breite rote Linie – Geschätztes Kursniveau, an dem Sie Take Profit setzen oder Gewinne manuell sichern können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Am besten bleiben Sie dem Markt vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten fern, um zu vermeiden, in starke Kursschwankungen zu geraten. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit hohen Volumina handeln.
Denken Sie außerdem daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Trading-Plan erfordert, ähnlich wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustbringende Strategie.
