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FX.co ★ EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 14. September (US-Session)

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 14. September (US-Session)

Analyse der Trades und Handelsempfehlungen für den Euro

Der Test des Kursniveaus von 1,1562 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was die Gültigkeit des Einstiegspunkts für eine Short-Position im Euro bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar um 20 Punkte.

Die Erwartung einer Fed-Zinserhöhung an diesem Mittwoch stützt weiterhin die Nachfrage nach dem Dollar, und den jüngsten Daten nach zu urteilen, bleibt dem Ausschuss de facto keine andere Wahl, als die erste Zinserhöhung seit drei Jahren vorzunehmen. Dieser Schritt, der ungeachtet der Position von Donald Trump erfolgt, stützt die Dollarnachfrage und erhöht die Unsicherheit am Markt.

Das Fehlen von US-Konjunkturdaten in der zweiten Hälfte der heutigen Sitzung schafft aus technischer Sicht Voraussetzungen für eine Gegenbewegung nach der morgendlichen Dollarstärke, und Risikowerte dürften dies für eine moderate Erholung nutzen. Dennoch bleibt die fundamentale Unterstützung für den Dollar stark. Für den Euro kommt als zusätzlicher Faktor die wachsende Uneinigkeit innerhalb des Fed-Ausschusses hinzu. Während einige Mitglieder für entschlosseneres Handeln eintreten, bleiben andere vorsichtig, und meiner Ansicht nach wird diese Divergenz innerhalb der Notenbank die Händler wachsam halten. In einem solchen Umfeld dürften Korrekturen im EUR/USD eher schwach und nur von kurzer Dauer bleiben, da das übergeordnete Marktumfeld weiterhin den Dollar begünstigt.

Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 14. September (US-Session)

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Heute kann der Euro gekauft werden, wenn der Kurs etwa 1,1554 erreicht (die grüne Linie im Chart), mit einem Zielanstieg bis 1,1586. Bei 1,1586 plane ich, den Markt zu verlassen und außerdem eine Short-Position im Euro zu eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten Bewegung vom Einstiegskurs. Jeder Anstieg des Euro ist heute nur als Korrektur zu betrachten. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von ihr nach oben zu lösen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Kursniveaus von 1,1535 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaars begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1554 und 1,1586 ist dann zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs 1,1535 erreicht (die rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1505, wo ich den Markt verlassen und sofort eine Long-Position in die Gegenrichtung eröffnen möchte, mit einem Ziel von 20–25 Punkten Bewegung in die entgegengesetzte Richtung vom Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Währungspaar kann jederzeit zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von ihr nach unten zu lösen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu verkaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Kursniveaus von 1,1554 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaars begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1535 und 1,1505 ist dann zu erwarten.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 14. September (US-Session)

Was im Chart angezeigt wird:

  • Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
  • Breite grüne Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take Profit platziert werden kann oder der Gewinn manuell realisiert werden kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
  • Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
  • Breite rote Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take Profit platziert werden kann oder der Gewinn manuell realisiert werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
  • MACD‑Indikator. Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Bereiche zu berücksichtigen.

Wichtig. Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen über den Markteinstieg äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um keine starken Wechselkursschwankungen in Kauf nehmen zu müssen. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Handelskonto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.

Und bedenken Sie, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Handelsentscheidungen spontan und allein auf Basis der aktuellen Marktsituation zu treffen, ist für einen Intraday-Händler eine von vornherein zum Scheitern verurteilte Strategie.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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