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FX.co ★ Wie beobachtet man die Märkte am 15. September? Überblick über grundlegende Ereignisse für Einsteiger

Wie beobachtet man die Märkte am 15. September? Überblick über grundlegende Ereignisse für Einsteiger

Überblick über makroökonomische Veröffentlichungen:

Wie beobachtet man die Märkte am 15. September? Überblick über grundlegende Ereignisse für Einsteiger

Für Dienstag sind nur wenige makroökonomische Veröffentlichungen angesetzt. In Großbritannien werden heute vergleichsweise wichtige Berichte zur Arbeitslosigkeit, zur Zahl der Leistungsempfänger und zu den Löhnen veröffentlicht. In Deutschland und der EU werden die ZEW-Konjunkturerwartungsindizes publiziert. In den USA steht der wöchentliche ADP-Arbeitsmarktbericht an. Von all diesen Veröffentlichungen ist jedoch nur die britische Arbeitslosenquote von wirklichem Interesse. Unseres Erachtens wird sich die Aufmerksamkeit der Märkte in dieser Woche zu 90 % auf die Sitzung der Federal Reserve konzentrieren.

Rückblick auf fundamentale Ereignisse:

Wie beobachtet man die Märkte am 15. September? Überblick über grundlegende Ereignisse für Einsteiger

Unter den fundamentalen Ereignissen am Dienstag ist insbesondere eine Rede von Isabel Schnabel zu beachten. Die Sitzung der Europäischen Zentralbank fand allerdings bereits am vergangenen Donnerstag statt, sodass der Markt alle notwendigen Informationen schon erhalten hat. Mitglieder des EZB-Rats dürften kaum neue Schlüsse ziehen oder frische Informationen liefern, bevor weitere Inflationsdaten veröffentlicht werden. Die Haltung der EZB ist eindeutig: Sie ist bereit, die Geldpolitik angesichts der hohen Inflation weiter zu straffen. Dennoch hat der Markt die Straffung durch die EZB nun schon zum zweiten Mal in den vergangenen Monaten weitgehend ignoriert.

Das geopolitische Umfeld bleibt angespannt. Die USA und Iran verhandeln derzeit nicht; die Straße von Hormus ist weiterhin geschlossen oder teilweise geschlossen, von Iran unterstützte jemenitische Huthi halten eine Blockade gegen Saudi-Arabien aufrecht und greifen dessen Einrichtungen aktiv an. Donald Trump hat eine beispiellose wirtschaftliche Operation zur Zerstörung Irans angekündigt und droht mit Sanktionen gegen alle Länder, die in irgendeiner Form mit Iran interagieren. Bisher hat sich niemand dem Plan Trumps zur Zerstörung Irans angeschlossen, und ob er umgesetzt wird, ist unklar. Der Konflikt hält an; die Meerenge Bab al-Mandab ist von einer Blockade bedroht. Die Ölpreise steigen ...

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am zweiten Handelstag der Woche dürften Währungspaare erneut unter Druck geraten. Der Euro kann heute aus dem Bereich 1,1527–1,1531 gehandelt werden, das Pfund aus dem Bereich 1,3456–1,3476. Die Abwärtskorrektur bei Euro und Pfund könnte in dieser Woche abgeschlossen werden, da die Marktteilnehmer die „hawkishe“ Entscheidung im Grunde bereits eingepreist haben.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn auf einem bestimmten Niveau zwei oder mehr Positionen aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Paar zahlreiche Fehlsignale erzeugen oder überhaupt keine Signale liefern. Technische Niveaus können in solchen Phasen außer Acht gelassen werden.
  4. Im Stunden-Chart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (innerhalb von 5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die gewünschte Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Einstand nachgezogen werden.

Worauf auf den Charts zu achten ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele für das Eröffnen von Kauf- oder Verkaufstrades oder als Quelle von Signalen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Hilfsindikator, der ebenfalls Signale liefern kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung von Währungspaaren erheblich beeinflussen. Daher sollten Trader zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um plötzliche Gegenbewegungen zur vorangegangenen Kursrichtung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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