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FX.co ★ GBP/USD Überblick. 17. September. Alle Blicke richten sich auf die Abstimmung der Bank of England

GBP/USD Überblick. 17. September. Alle Blicke richten sich auf die Abstimmung der Bank of England

GBP/USD Überblick. 17. September. Alle Blicke richten sich auf die Abstimmung der Bank of England

Das Währungspaar GBP/USD handelte am Mittwoch relativ ruhig, und der britische Inflationsbericht hatte keinen messbaren Einfluss auf die Bewegung des Pfunds. Heute trifft sich die Bank of England, und wir erfahren die Zinsentscheidung sowie das Abstimmungsergebnis des Monetary Policy Committee. Eine weitere Straffung der Geldpolitik im September erscheint durch die BoE eher unwahrscheinlich, zugleich ist ihre mittelfristige Ausrichtung deutlich restriktiver als etwa die der Federal Reserve.

Die Inflationsdaten für das Vereinigte Königreich im August gaben keine klare Antwort darauf, ob der Leitzins in diesem Monat angehoben werden muss. Die Gesamtinflation (Headline CPI) beschleunigte sich wie erwartet auf 3,1 %, während die Kerninflation unverändert bei 2,6 % blieb. Mit anderen Worten: Die Inflation zog an, jedoch nicht stark genug, um Alarm auszulösen. Daher wird die BoE heute mit hoher Wahrscheinlichkeit eine abwartende Haltung einnehmen, und die begleitende Erklärung dürfte insgesamt neutral ausfallen und allenfalls einen kurzfristigen Anstieg der Volatilität auslösen.

Das interessanteste Ereignis heute ist die Abstimmung des Monetary Policy Committee über den Leitzins. Es wird erwartet, dass drei Mitglieder des MPC eine restriktive Position vertreten, während sechs neutral bleiben. Eine derart klare Aufteilung dürfte kaum eine nennenswerte Marktreaktion hervorrufen. Sollte die Zahl der „Falken“ drei übersteigen, würde das Pfund moderaten Rückenwind erhalten – allerdings nicht mehr als vier Falken, da für eine Zinserhöhung eine Mehrheit der neun stimmberechtigten Mitglieder erforderlich wäre.

Außerdem ist zu beachten, dass die BoE-Sitzung im Schatten der Fed stehen könnte. Wie bereits erwähnt, können die Märkte bis zu 24 Stunden benötigen, um die Beschlüsse der Fed vollständig einzuarbeiten; daher könnten die heutigen Bewegungen weniger von der BoE und stärker von den laufenden Anpassungen an die Fed-Entscheidung bestimmt sein. Und grundsätzlich haben Fed-Beschlüsse an den Märkten in der Regel ein höheres Gewicht als Maßnahmen der BoE.

Unseres Erachtens hat die BoE die Möglichkeit, den Leitzins 2026–2027 mindestens drei Mal anzuheben, abhängig von der Inflationsentwicklung – drei Anhebungen sind dabei unser Basisszenario. Ob die Fed mehr als ein Mal anhebt, ist deutlich unsicherer. Wir gehen weiterhin davon aus, dass ein einzelner Fed-Schritt eher darauf abzielt, das Vertrauen in Kevin Warsh wiederherzustellen, als einen entschiedenen Kampf gegen die Inflation zu führen. Damit wirkt die BoE im längeren Vergleich als die konsequent restriktivere Notenbank. In Verbindung mit der technischen Lage auf den höheren Zeitebenen stützt dies unsere seit Langem vertretene Einschätzung für 2026: Das Pfund sollte aufwerten, da dem US‑Dollar strukturelle Gründe für eine starke und nachhaltige Rally fehlen.

GBP/USD Überblick. 17. September. Alle Blicke richten sich auf die Abstimmung der Bank of England

Die durchschnittliche Volatilität des GBP/USD‑Währungspaares betrug in den letzten 5 Handelstagen 56 Pips. Für das Pfund/den Dollar wird dieser Wert als „niedrig“ eingestuft. Daher erwarten wir am Donnerstag, dem 17. September, eine Bewegung innerhalb einer Spanne zwischen 1,3387 und 1,3499. Der obere Linear-Regression-Channel hat nach oben gedreht, was auf einen Aufwärtstrend hindeutet. Der CCI ist in den überverkauften Bereich eingetreten und signalisiert ein mögliches Ende der Korrektur.

Nächste Unterstützungsniveaus:

S1 – 1,3428

S2 – 1,3367

S3 – 1,3306

Nächste Widerstandsniveaus:

R1 – 1,3489

R2 – 1,3550

R3 – 1,3611

Handelsempfehlungen:

Das GBP/USD‑Paar befindet sich weiterhin in einem Aufwärtstrend. Die Politik von Donald Trump wird die US‑Wirtschaft weiter belasten, weshalb wir nicht mit einer langfristigen Dollarstärke rechnen. Bisher verlief das Jahr 2026 für den Dollar aufgrund der Geopolitik positiv, doch jede Entwicklung findet irgendwann ein Ende. Im Wochenchart bleibt innerhalb eines vierjährigen Aufwärtstrends eine Seitwärtszone zwischen 1,3150 und 1,3780 bestehen, was die Erwartung einer anhaltenden Aufwertung des Pfunds im mittelfristigen Horizont unterstützt. Long‑Positionen mit Kurszielen bei 1,3550 und 1,3611 können in Betracht gezogen werden, solange sich der Kurs oberhalb des gleitenden Durchschnitts befindet. Ein Kurs unterhalb des gleitenden Durchschnitts würde Short‑Trades rechtfertigen, mit Zielen bei 1,3387 und 1,3367.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Regression-Channels helfen, den aktuellen Trend zu bestimmen. Zeigen beide in dieselbe Richtung, bedeutet dies, dass der Trend derzeit stark ist;

Die Linie des gleitenden Durchschnitts (Einstellungen 20,0, smoothed) definiert den kurzfristigen Trend und die Richtung, in die aktuell gehandelt werden sollte;

Murray‑Levels sind Kursziele für Bewegungen und Korrekturen;

Volatilitätsniveaus (rote Linien) markieren den wahrscheinlichen Preiskanal, in dem sich das Paar in den nächsten 24 Stunden auf Basis der aktuellen Volatilitätsindikatoren voraussichtlich bewegen wird;

Der CCI‑Indikator – sein Eintritt in den überverkauften Bereich (unter −250) oder den überkauften Bereich (über +250) zeigt an, dass sich eine Trendumkehr in die Gegenrichtung nähert.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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