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FX.co ★ USD/CAD. Kursanalyse. Prognose. Jüngste Ölgewinne werden den Kanadischen Dollar nicht retten

USD/CAD. Kursanalyse. Prognose. Jüngste Ölgewinne werden den Kanadischen Dollar nicht retten

USD/CAD. Kursanalyse. Prognose. Jüngste Ölgewinne werden den Kanadischen Dollar nicht retten

Am Freitag handelt das Währungspaar USD/CAD in einer engen Spanne und bleibt unter der psychologisch wichtigen Marke von 1,4000 – einem Wochenhoch –, doch die Spotkurse steigen weiter leicht an, gestützt durch günstige fundamentale Treiber für den Greenback.

Der kanadische Dollar zeigt sich gegenüber dem US-Dollar relativ schwach. Ausschlaggebend ist ein sich ausweitender Zinsabstand, der weiterhin zugunsten von USD/CAD wirkt. Anfang September beließ die Bank of Canada ihren Leitzins bei 2,25 %. Im Gegensatz dazu erhöhte die US Federal Reserve am Mittwoch ihren Leitzins erstmals seit mehr als drei Jahren um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,75–4,00 %.

Die Zinsschere setzt den Loonie unter Druck und macht ihn anfällig für den wachsenden Abstand zwischen den Zinsen der Fed und der BoC. Die Ausweitung dieses Abstands ist ein Haupttreiber der Schwäche des kanadischen Dollars: Der Zinsunterschied liegt wieder bei rund 175 Basispunkten, was die Aufwärtsbewegung des Währungspaars weitgehend erklärt.

Das Fair-Value-Modell der Strategen von Scotiabank weist auf ein Gleichgewichtsniveau nahe 1,3894 hin, was darauf hindeutet, dass der US-Dollar auf dem aktuellen Niveau etwas überbewertet sein könnte. Angesichts der fehlenden Aussicht auf eine rasche Verringerung des Zinsabstands erscheint jedoch eine kurzfristige Erholung des Loonie wenig wahrscheinlich.

Andauernde Handelskonflikte zwischen den USA und Kanada stellen einen weiteren Gegenwind für den kanadischen Dollar dar, der eng mit den Rohstoffpreisen verknüpft ist. Die Einführung hoher Zölle (von bis zu 50 %) auf kanadische Waren durch die USA – betroffen ist ein Handelsvolumen von rund 20 Milliarden US-Dollar – und die Vergeltungsmaßnahmen Kanadas neutralisieren einen Teil der positiven Effekte der jüngsten Ölpreisanstiege und verschärfen den Druck auf den Loonie zusätzlich.

USD/CAD. Kursanalyse. Prognose. Jüngste Ölgewinne werden den Kanadischen Dollar nicht retten

Gleichzeitig hat die Betonung der Inflation durch Fed Chair Kevin Warsh dazu beigetragen, den jüngsten Ausverkauf am Anleihemarkt zu dämpfen und die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen von Mehrjahreshochs zurückzubringen. Das schafft zusätzlichen Gegenwind für weitere Kursgewinne des US-Dollars und könnte das weitere Aufwärtspotenzial im USD/CAD begrenzen. Allerdings stützt die insgesamt restriktive Haltung der Fed – die die Möglichkeit zusätzlicher Zinserhöhungen in diesem Jahr impliziert – in Kombination mit geopolitischer Unsicherheit den Dollar weiterhin als sicheren Hafen, wovon USD/CAD-Bullen profitieren.

Aus technischer Sicht behält USD/CAD kurzfristig einen Aufwärtstrend bei, nachdem zum Zeitpunkt der Fed-Sitzung der wichtige Bereich um 1,3945 nach oben durchbrochen wurde, an dem sich die 100-Tage-SMA und die 50-Tage-SMA kreuzen. Die Bullen zielen nun auf einen Ausbruch über die runde Marke von 1,4000 und eine anschließende Stabilisierung darüber ab.

Auf der Unterseite fungiert der zuvor nach oben durchbrochene Widerstand bei 1,3945 nun als nächstgelegene Unterstützung. Wichtigere Unterstützungszonen liegen in der Nähe der runden Marke von 1,3900 und knapp darunter. Die Oszillatoren liefern gemischte Signale, während der RSI positiv ist, was darauf hinweist, dass die Bullen an Stärke gewinnen.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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