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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 23. September? Einfache Tipps und Trade-Review für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 23. September? Einfache Tipps und Trade-Review für Einsteiger

Handelsrückblick für Dienstag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 23. September? Einfache Tipps und Trade-Review für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD hat am Dienstag unerwartet seine Abwärtsbewegung wieder aufgenommen. Ein Rückgang innerhalb eines Abwärtstrends ist an sich nicht überraschend, doch der Dollar hat sich weiter verstärkt und der Euro weiter abgeschwächt – aus Gründen, die sich nur schwer eindeutig benennen lassen. So gab es am Montag und Dienstag weder in der EU noch in den USA wichtige Ereignisse oder Datenveröffentlichungen. Auf welcher Grundlage steigt der Dollar nun bereits die dritte Woche in Folge? Verarbeitet der Markt immer noch schlicht die geldpolitische Straffung der Federal Reserve? Andere Erklärungen sind rar. Ja, möglicherweise kommt es in dieser Woche zu einem Treffen zwischen den Staatsoberhäuptern der USA und des Iran, doch wie realistisch sind die Chancen auf ein Ende des Konflikts im Nahen Osten? Und selbst wenn der Krieg enden sollte, wäre das für den als sicherer Hafen geltenden Dollar eher negativ. Zudem ist für diese Woche ein Treffen zwischen Trump und Xi angesetzt – aber was genau erwartet der Markt von diesem Treffen, und warum sollte das den Dollar stützen? Wir halten die aktuelle Bewegung für unlogisch und weitgehend durch Trägheit getrieben. Dennoch zeigt die Trendlinie, dass der Abwärtstrend intakt ist, weshalb der Rückgang aus technischer Sicht schlüssiger erscheint als eine Aufwärtsbewegung.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 23. September? Einfache Tipps und Trade-Review für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Dienstag zwei Verkaufssignale. Der Kurs prallte zweimal vom Bereich 1,1461–1,1471 nach unten ab, was Anfängern die Möglichkeit bot, Short-Positionen zu eröffnen. Angesichts des anhaltenden Abwärtstrends im Stundenchart ist eine weitere Schwäche des Euro heute wahrscheinlich.

Wie man am Mittwoch handelt:

Im Stundenchart setzt das Währungspaar EUR/USD seinen Abwärtstrend fort, der sich inzwischen zu einem voll ausgeprägten Trend entwickelt hat. Angesichts der Ereignisse der letzten Monate gehen wir nicht davon aus, dass der Euro wie ein Stein abstürzen wird, aber der Markt konzentriert sich weiterhin in erster Linie auf die Fed-Politik, die deutlich unterstützender für den US-Dollar geworden ist. Dieser Faktor kann den Dollar nicht ewig stützen, tut es aber derzeit noch.

Am Mittwoch können Anfänger Short-Positionen mit Ziel 1,1366–1,1377 eröffnen, falls der Kurs vom Bereich 1,1461–1,1474 nach unten abprallt. Long-Positionen mit Ziel 1,1527–1,1531 können eröffnet werden, wenn der Kurs den Bereich 1,1461–1,1474 nach oben durchbricht, dort schließt und sich darüber hält.

Im 5-Minuten-Chart sollten die Niveaus 1,1267–1,1275, 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1665, 1,1745–1,1754 beobachtet werden. Am Mittwoch werden in Deutschland, im Euroraum und in den USA die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor für September veröffentlicht. Da in dieser Woche keine wichtigeren Ereignisse anstehen, werden diese PMI-Daten von Bedeutung sein.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Ausbildung (Rebound oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale erzeugen oder gar keine. Technische Levels können in dieser Phase an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann berücksichtigt werden, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Levels sehr nah beieinander liegen (innerhalb von 5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele für die Eröffnung von Kauf- oder Verkaufstrades oder als Ausgangspunkt für Signale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Hilfsindikator, der ebenfalls Signale liefern kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung von Währungspaaren deutlich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollten Trader daher mit größter Vorsicht handeln oder den Markt vorübergehend verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen die vorangegangene Richtung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein konsequentes Risiko- und Money-Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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