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FX.co ★ Abschied vom Chromebook: Google entwickelt Laptops von Grund auf neu und setzt groß auf KI

Abschied vom Chromebook: Google entwickelt Laptops von Grund auf neu und setzt groß auf KI

Abschied vom Chromebook: Google entwickelt Laptops von Grund auf neu und setzt groß auf KI

Mehr als ein Jahrzehnt stand der Name Chromebook für ein erschwingliches, webzentriertes Notebook. Nun beendet Google dieses Kapitel. An seine Stelle tritt Googlebook, eine Premium‑Reihe mit integrierter Gemini‑KI. Vorbestellungen sind eröffnet, die ersten Geräte kommen am 4. Oktober in den Handel.

Statt die Geräte allein zu entwickeln, hat Google mit fünf Branchengrößen zusammengearbeitet: Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo. Die Preise beginnen bei 899 US‑Dollar und positionieren Googlebook damit als „Accessible Premium“ statt als exklusive Luxusklasse.

Google stellte die Strategie erstmals im Mai vor und bezeichnete Googlebook als einen „neu gedachten Ansatz“ für das Notebook. Das Konzept ruht auf drei Säulen:

  • Gemini Intelligence
  • native Unterstützung für Android‑Apps
  • nahtlose Smartphone‑Integration

Kurz gesagt: Smartphone und Notebook verschmelzen zu einem einzigen Nutzungserlebnis.

Lenovo führte die Produktvorstellung am Sonntag mit dem Googlebook 15 an, dem größten Modell der ersten Reihe. Die technischen Daten beeindrucken: ein 15,3‑Zoll‑OLED‑Touchscreen mit 2,8K‑Auflösung, 120 Hz Bildwiederholrate und 100 % DCI‑P3‑Farbraumabdeckung. Für Leistung sorgt ein Intel Core Ultra 5 325 Prozessor mit bis zu 47 TOPS für KI‑Workloads.

Trotzdem wiegt das Gerät weniger als 1,5 kg – selten für ein 15‑Zoll‑Notebook mit einem derartigen Display. Lenovo hat Profis und Kreative im Visier: ein präzises Trackpad, Vier‑Kanal‑Audio mit Dolby Atmos und eine Akkulaufzeit von rund 12,5 Stunden. Preis: 1.099,99 US‑Dollar. Der Verkauf startet am 4. Oktober.

Der eigentliche Unterschied liegt jedoch in der Software. Die KI‑Integration versteckt sich nicht in Menüs – sie steht im Mittelpunkt.

Magic Pointer: Mauszeiger schütteln, und Gemini öffnet sich mit kontextbezogenen Werkzeugen. Zwei Bilder zusammenführen oder einen Termin aus einem auf dem Bildschirm angezeigten Text direkt in den Kalender übernehmen? Die KI erledigt das sofort im laufenden Betrieb.

Abschied vom Chromebook: Google entwickelt Laptops von Grund auf neu und setzt groß auf KI

Rambler: über eine spezielle Diktier-Taste aktiviert, wandelt er Sprache in Text um, entfernt Füllwörter und geht korrekt mit Sprachwechseln mitten im Satz um. Für zweisprachige Nutzer, die häufig Gespräche in zwei Sprachen führen, könnte Rambler ein echtes Killer-Feature sein.

Nicht alle Googlebooks basieren auf Intel. Qualcomm hat bestätigt, dass Snapdragon X Elite Modelle von Dell und HP antreiben wird. Der Vorteil des Chips ist die native Unterstützung von Android-Apps und Gaming – in Kombination mit Gemini eröffnet das interessante Anwendungsszenarien.

„Snapdragon X Elite liefert außergewöhnliche Leistung und Effizienz, jetzt gepaart mit Unterstützung für native Android-Apps und -Games für Googlebook-Nutzer“, sagte Kedar Kondap, SVP und GM von Qualcomms Compute & Gaming.

Jeder Googlebook-Käufer erhält eine 12-monatige Testversion von Google AI Pro (Listenpreis 249,99 US-Dollar/Jahr), die Zugang zu Gemini Pro, 5 TB Cloud-Speicher und Abonnements für Adobe Photoshop, CapCut und YouTube Premium umfasst. Das ist großzügig – aber man sollte daran denken, dass der Testzeitraum automatisch in ein kostenpflichtiges Abo übergeht, sofern er nicht gekündigt wird.

Lenovo hat außerdem eine spezielle AI-Maus für Googlebook angekündigt. Ein Klick ruft Gemini auf, und Magic Pointer ist auf Hardware-Ebene integriert. Preis- und Verfügbarkeitsdetails für das Zubehör stehen noch aus.

Vorbestellungen für alle fünf Modelle sind im Google Store und bei Best Buy möglich. Die ersten Auslieferungen beginnen am 4. Oktober. Die Chromebook-Ära könnte vorbei sein – die Frage ist, ob Googlebook mehr kann, als alte Hardware nur umzubenennen, und stattdessen tatsächlich eine völlig neue Laptop-Kategorie definiert.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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