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FX.co ★ GBP/USD-Analyse vom 5. November: Das Pfund Sterling setzt seinen Anstieg dank positiver Marktfaktoren fort

GBP/USD-Analyse vom 5. November: Das Pfund Sterling setzt seinen Anstieg dank positiver Marktfaktoren fort

GBP/USD-Analyse vom 5. November: Das Pfund Sterling setzt seinen Anstieg dank positiver Marktfaktoren fort

Das Währungspaar GBP/USD hat in der Nacht auf Mittwoch seine Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen und setzte den Anstieg den Großteil des Tages fort. Man braucht nur die Entwicklung des Euro von gestern mit der des Pfunds zu vergleichen, obwohl die europäische Währung eigentlich stärkere Gründe für eine Aufwertung hatte, da sich die Inflation in der Europäischen Union erneut beschleunigt hat. Im Grunde könnten selbst jene Trader, die gewohnt sind zu glauben, dass der Markt immer recht hat – und falls nicht, verweisen sie einfach wieder auf diese erste Regel –, allmählich zu hinterfragen beginnen, ob am Devisenmarkt wirklich alles normal funktioniert. Das britische Pfund steigt. Warum? Weil die Bank of England heute voraussichtlich ihren Leitzins anheben wird? Das ist ein Grund, doch die EZB hat ihren Zinssatz bereits zweimal erhöht, ohne dass eine vergleichbare Aufwärtsbewegung stattgefunden hätte. Die Inflation in der Europäischen Union ist sogar höher als im Vereinigten Königreich. Die jüngsten Konjunkturdaten fallen sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der Europäischen Union positiv aus. Mit anderen Worten: Eigentlich müsste der Euro derzeit genauso stark steigen wie das britische Pfund. Es ist jedoch das Pfund, das aktuell einem logischen und technisch gut begründeten Muster folgt. Nach Erholungen von den unteren Begrenzungen zweier Seitwärtskanäle in den Tages- und Wochencharts hat der Kurs eine vorhersehbare Aufwärtsbewegung in Richtung der oberen Begrenzungen begonnen. Es wurde bereits mehrfach betont, dass eine solche Bewegung nicht einmal einer fundamentalen Begründung oder spezifischer Katalysatoren bedarf. Ein Seitwärtsmarkt ist von Natur aus schwer vorhersehbar.

Nichts desto trotz bleibt die Tatsache bestehen, dass die Bank of England heute voraussichtlich zum ersten Mal ihren Leitzins erhöht – und es dürfte kaum bei diesem einen Schritt bleiben. Höchstwahrscheinlich wird die BoE die Zinsen mindestens dreimal anheben, während der längerfristige Ausblick für die Geldpolitik von den Entwicklungen im Nahen Osten abhängen wird. Falls Trump beschließt, einen extrem aggressiven Kurs in seiner politischen Karriere einzuschlagen, die sich 2024 unerwartet erholt hatte, aber 2026 erneut einen deutlichen Rückschlag zu erleiden schien, könnten die Folgen für die Welt gravierend sein. Trump könnte die Angriffe auf den Iran wieder aufnehmen und sogar den Einsatz von Atomwaffen in Betracht ziehen, da er offenbar nicht bereit ist, äußere Beschränkungen für seine Entscheidungen zu akzeptieren. Sein Wunsch, sich einen Platz in den Geschichtsbüchern zu sichern, scheint stärker zu sein als sein Interesse an einem friedlichen, stabilen und wohlhabenden Leben für die US‑Bevölkerung.

Wären Trumps außenpolitische Schritte als hart, aber wirksam zu bezeichnen, könnte die Geschichte ihm seine Methoden womöglich irgendwann verzeihen. Auch die amerikanische Öffentlichkeit könnte das tun. Allerdings war Trumps Effektivität sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik nahezu gleich null. Der US‑Präsident könnte den Konflikt mit dem Iran noch zwei weitere Jahre fortführen und dann behaupten, die Demokraten seien verantwortlich, weil sie ihm die Finanzierung beschränkt und seine Bemühungen blockiert hätten. Trump gibt den Demokraten konsequent für nahezu jedes Problem die Schuld – ein Muster, das der Öffentlichkeit inzwischen wohlvertraut ist.

Folglich könnte die Welt nun in eine besonders gefährliche Phase eintreten, in der Trump zunehmend frustriert wird und noch fragwürdigere Entscheidungen trifft als bisher. Sollte der Konflikt im Nahen Osten wieder aufflammen, wären ein weiterer Anstieg der Energiepreise und der Inflationsraten zu erwarten. In einem solchen Szenario wären die Bank of England, die EZB, das Federal Reserve System und andere Zentralbanken gezwungen, ihre Geldpolitik weiter zu straffen.

GBP/USD-Analyse vom 5. November: Das Pfund Sterling setzt seinen Anstieg dank positiver Marktfaktoren fort

Die durchschnittliche Volatilität des GBP/USD-Paares beträgt in den letzten fünf Handelstagen 69 Punkte. Für das Pfund/US‑Dollar‑Paar wird dieser Wert als „mittel“ eingestuft. Am Donnerstag, dem 5. November, wird daher erwartet, dass das Paar innerhalb einer Spanne zwischen 1,3394 und 1,3532 gehandelt wird. Der obere lineare Regressionskanal hat sich erneut nach unten gedreht. Der CCI‑Indikator ist zweimal in den überverkauften Bereich eingetreten und hat außerdem eine bullische Divergenz ausgebildet, was signalisiert, dass der Abwärtstrend seinem Ende entgegengeht.

Nächste Unterstützungsniveaus:

S1 – 1,3428

S2 – 1,3367

S3 – 1,3306

Nächste Widerstandsniveaus:

R1 – 1,3489

R2 – 1,3550

R3 – 1,3611

Handelsempfehlungen:

Das Währungspaar GBP/USD befindet sich weiterhin in einem Aufwärtstrend, der Teil des übergeordneten Trends werden könnte, der im Jahr 2022 begann. Die Politik von Donald Trump dürfte weiterhin Druck auf die US‑Wirtschaft ausüben, sodass keine deutlichen langfristigen Zugewinne des US‑Dollar zu erwarten sind. Bislang verlief das Jahr 2026 für den Dollar aufgrund geopolitischer Entwicklungen und der Inflation relativ positiv, was Kapital in sichere Anlagen gelenkt und die Federal Reserve zu einer erneuten Straffung der Geldpolitik veranlasst hat. Auf dem Wochenchart bleibt jedoch eine Seitwärtsrange zwischen 1,3150 und 1,3780 innerhalb des breiteren, vierjährigen Aufwärtstrends intakt, was die Möglichkeit einer weiteren Aufwertung der britischen Währung im mittelfristigen Horizont untermauert. Long-Positionen mit Zielen bei 1,3532 und 1,3550 können in Betracht gezogen werden, wenn sich der Kurs oberhalb des gleitenden Durchschnitts hält. Fällt der Kurs unter den gleitenden Durchschnitt, können Short‑Positionen mit Zielen bei 1,3367 und 1,3306 erwogen werden.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Lineare Regressionskanäle helfen dabei, den aktuellen Trend zu bestimmen. Zeigen beide Kanäle in dieselbe Richtung, gilt der vorherrschende Trend als stark.

Der gleitende Durchschnitt (Einstellungen: 20,0, geglättet) identifiziert den kurzfristigen Trend und zeigt an, in welche Richtung aktuell gehandelt werden sollte.

Murrey‑Level sind Zielmarken für Kursbewegungen und Korrekturen.

Volatilitätsniveaus (rote Linien) markieren die voraussichtliche Handelsspanne, innerhalb derer sich das Paar in den nächsten 24 Stunden auf Basis der aktuellen Volatilität wahrscheinlich bewegen wird.

Der CCI‑Indikator: Werte unter -250 signalisieren einen überverkauften Bereich, während Werte über +250 auf einen überkauften Bereich hinweisen. Solche Werte deuten darauf hin, dass eine Trendwende in die entgegengesetzte Richtung bevorstehen könnte.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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